Trend zum Nichtrauchen - Jugendliche rauchen weniger

Nach aktuellen Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) setzt sich der Trend zum Nichtrauchen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen fort.

Rauchender Teenager

Köln – Nach aktuellen Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) setzt sich der Trend zum Nichtrauchen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen fort. Zur Zeit rauchen zwölf Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren – gegenüber 2001 ist das weniger als die Hälfte (27,5 Prozent). Die Quote derer, die noch nie geraucht haben, liegt in dieser Altersgruppe aktuell bei 71,7 Prozent (2001: 40,5 Prozent). Auch bei den 18- bis 25-Jährigen erfährt das Nichtrauchen zunehmende Popularität: Von ihnen rauchen derzeit 35,2 Prozent. 2001 waren es noch 44,5 Prozent. Die Nichtraucherquote hat sich hier von 23,1 Prozent weiter auf 32,4 Prozent erhöht. Zwischen den Geschlechtern gibt es insgesamt kaum Unterschiede im Rauchverhalten. Weiterhin messbare soziale Unterschiede Dagegen bleiben die deutlichen sozialen beziehungsweise Bildungsunterschiede weiterhin bestehen: Während 6,9 Prozent der Gymnasiasten rauchen, sind es bei den Hauptschülern 16,7 Prozent und bei den Realschülern 10,9 Prozent. Auch in der höheren Altersgruppe setzen sich diese Unterschiede im Rauchverhalten fort. Erstmalig legt die BZgA auch Zahlen zur Verbreitung der E-Zigarette unter jungen Menschen vor: Ihr Bekanntheitsgrad ist mit 78,4 Prozent bei den 12- bis 17-Jährigen und 91,9 Prozent bei den 18- bis 25-Jährigen zwar hoch, benutzt wird sie aber weit weniger. Von den 12- bis 17-Jährigen haben 9,1 Prozent, von den 18- bis 25-Jährigen 18,4 Prozent in ihrem Leben schon einmal eine E-Zigarette konsumiert. Quelle: www.bzga.de Jul 13

Autor: Charly Kahle

Stand: 06.01.2015

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