FSME-Risikogebiete: 146 Landkreise betroffen

Seit diesem Jahr gilt auch der Landkreis Dachau als FSME-Risikogebiet. Damit haben sich Zecken mit dem Erreger der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) weiter ausgebreitet.

Zecke

Mit dem Erreger der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) infizierte Zecken sind auch in diesem Jahr besonders in Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen und dem Südosten Thüringens stark verbreitet. Wie das Robert-Koch-Institut mitteilt, gilt nunmehr auch der Landkreis Dachau in Bayern als FSME-Risikogebiet. Als solches eingestuft werden Landkreise, in denen es innerhalb von 5 Jahren mehr als einen Fall von FSME gegeben hat. Insgesamt sind nunmehr 146 Landkreise als FSME-Risikogebiet eingestuft.

Kleine Zahl der FSME-Infektionen keine Entwarnung

Die Zahl der Fälle von Frühsommer-Meningoenzephalitis hat sich mit 221 nach 265 Fällen im vergangenen Jahr auf dem geringen Niveau von 2014 stabilisiert. Nach Einschätzung von Experten ist die Halbierung der Fallzahlen im Vergleich mit 2013 (420 FSME-Fälle) aber nicht als Entwarnung zu werten. Wahrscheinlich hätten die trockenen Sommer 2014 und 2015 dazu beigetragen, dass die Zahl der Infektionen mit FSME oder Borreliose vergleichsweise klein geblieben sei.

Themenspecial: Zeckenbiss – Schutz vor FSME und Borreliose

Im ausführlichen Themenspecial Zeckenbiss – Schutz vor FSME und Borreliose lesen Sie, wie Sie sich und Ihre Kinder vor einem Zeckenbiss schützen, wie Sie Zecken sicher entfernen und Symptome einer möglichen Infektion erkennen.

Autor: Charly Kahle

Stand: 24.05.2016

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