Fastenzeit 2017: 59 Prozent wollen verzichten

Kein Alkohol, Süßigkeiten oder Fleisch: Das sind die TOP-3 der Fastentrends. Jüngere wollen häufiger auf Smartphone und Computer verzichten.

Schokolade

Vom 1. März bis zum 15. April dauert die Fastenzeit 2017. Laut einer repräsentativen Umfrage üben gegenwärtig 59 Prozent der Deutschen zumindest zeitweise Verzicht. Damit ist die Zahl der Fasten-Anhänger nach Angaben der Krankenkasse DAK innerhalb von 5 Jahren um fast ein Viertel gestiegen.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei, in diesem Jahr (2017) also am 1. März. Dann beginnen die 40 Tage der Fastenzeit. Wie in den Vorjahren auch, hat die Krankenkasse DAK in einer repräsentativen Umfrage (1.036 Teilnehmer) durch das Forsa-Institut die Fastentrends des Jahres ermitteln lassen. Auf den ersten Blick gibt es für das Fastenjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr keine Überraschungen (siehe Tabelle).

Fasten 2017

  • Platz 1: Alkohol (68 Prozent)
  • Platz 2: Süßigkeiten (59 Prozent)
  • Platz 3: Fleisch (39 Prozent)
  • Platz 4: Fernsehen (34 Prozent)
  • Platz 5: Rauchen (34 Prozent)
  • Platz 6: Handy, Computer (23 Prozent)
  • Platz 7: Auto (18 Prozent)

Fasten 2016 

  • Platz 1: Alkohol (67 Prozent)
  • Platz 2: Süßigkeiten (66 Prozent)
  • Platz 3: Fleisch (38 Prozent) 
  • Platz 4: Fernsehen (33 Prozent) 
  • Platz 5: Rauchen (32 Prozent) 
  • Platz 6: Handy, Computer (21 Prozent)
  • Platz 7: Auto (15 Prozent)

Besonders beliebt ist das Fasten nach Angaben der DAK bei Menschen im Alter zwischen 30 und 44 Jahren. Demnach geben 2 von 3 der Befragten (66 Prozent) aus dieser Altersgruppe an, mindestens 1 Mal gefastet zu haben. Dabei verzichten die Fastenden vor allem auf Alkohol, Süßigkeiten, Fernsehen oder Rauchen.

Fasten 2017: Digitale Ruhepausen bei Jüngeren im Trend

Deutlich gestiegen ist laut DAK der Anteil der jungen Menschen, die häufiger eine digitale Ruhepause einlegen wollen. Immerhin ein Viertel der Befragten zwischen 19 und 26 Jahren gab demnach an, den Gebrauch von Smartphone und Computer einschränken zu wollen. Das hat der Umfrage zufolge vor allem 2 Gründe. Demnach wollen 68 Prozent seltener online erreichbar sein, um Stress abzubauen (plus 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). 64 Prozent der Jüngeren schränken die Online-Zeit ein, um mehr Zeit mit Freunden verbringen zu können. Das ist im Vergleich zu 2016 ein Plus von 21 Prozent.

Nach Angaben der DAK bedeuten die Steigerungsraten beim Online-Fasten der Jüngeren eine Trendumkehr. Noch im Vorjahr habe vor allem die Generation 45plus verstärkt Wert auf Online-Pausen gelegt. Dort sei der Trend nunmehr rückläufig. Insgesamt streben Männer und Frauen mit je 23 Prozent in gleicher Häufigkeit digitale Ruhepausen während der Fastenzeit an.

Autor: Charly Kahle

Stand: 01.03.2017

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