Chronische Schmerzen: Nur jeder 8. gut versorgt

In der medizinischen Versorgung von chronischen Schmerzen tun sich große Lücken auf Nur jeder 8. Schmerzpatient sei gut versorgt.

Frau mit Kopfschmerzen

In der ambulanten Versorgung von chronischen Schmerzen tun sich offenbar große Lücken auf. Nur jeder 8. Schmerzpatient (12 Prozent) sei gut versorgt, so der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland (BVSD). Die schmerzmedizinische Unterversorgung in Deutschland bezeichnet der BVSD als erschreckend

In Deutschland leiden nach offiziellen Angaben des Bundesversicherungsamtes 2,8 Millionen Menschen an schweren chronischen Schmerzen. Nur ein kleiner Teil dieser Menschen werde von spezialisierten Fachärzten behandelt, weil Schmerztherapeuten nur 300 Patienten pro Quartal behandeln dürften, so der BVSD. Bei 1.102 kassenärztlich niedergelassenen ambulanten Schmerztherapeuten könnten demnach nur etwa 330.000 Patienten fachmedizinisch versorgt.

Der BVSD fordert den Gesetzgeber und die Kassenärztlichen Vereinigungen auf, mehr Geld für die Behandlung von chronischen Schmerzen bereitzustellen.

Multimodale Schmerztherapie

Für viele Menschen mit chronischen Schmerzen ist eine stationäre Behandlung im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie der letzte Ausweg. Entsprechende Einrichtungen finden Sie auf rehakliniken.de.

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