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Zink zum Schutz vor Atemwegsinfektionen

Halsschmerzen, Schnupfen, Husten, Abgeschlagenheit etc. - Erkältungen zählen zu den häufigsten Gründen für Krankschreibungen. Während der aktuellen Coronavirus-Pandemie kommt die Furcht vor schwerwiegenden Atemwegsinfektionen bei COVID-19 hinzu. Eine ausreichende Versorgung mit Zink kann dazu beitragen, Atemwegserkrankungen vorzubeugen und zu lindern.

Das Immunsystem ist ein Wunderwerk der Natur und schützt uns täglich vor unzähligen schädlichen Einflüssen. Dazu benötigt der Organismus wichtige Vitalstoffe zur Abwehr von Viren, Bakterien, freien Radikalen und Co. Ein essenzielles Spurenelement, dass unsere Immunabwehr benötigt ist Zink. Sind die Speicher jedoch einmal leer, kann das Immunsystem seine Aufgaben nicht mehr richtig erfüllen. Die Folge: Sie werden anfälliger für Infekte und neigen vor allem häufiger zu Atemwegsinfektionen.

Viruserkrankungen treffen besonders Menschen mit schwacher Immunabwehr

Pärchen

In der kälteren Jahreszeit haben Virusinfektionen wie Erkältungen und Grippe Hochsaison. Dementsprechend arbeitet auch unser Immunsystem auf Hochtouren. Neuere Virenstämme, wie das Coronavirus Sars-CoV-2 und nun auch dessen mutierte Varianten, stellen unser Immunsystem zusätzlich auf eine harte Probe. Denn eine Infektion mit diesem Multiorganvirus, das vor allem die Atemwege betrifft, kann besonders für Menschen mit schwacher Immunabwehr oder chronischen Vorerkrankungen (wie z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenerkrankungen oder Diabetes) sowie für Senioren ernsthafte Folgen haben und schwere COVID-19-Verläufe mit sich bringen.

Zink schützt vor Viruserkrankungen

Eine ausreichende Versorgung mit dem lebenswichtigen Spurenelement Zink kann vor Viruserkrankungen schützen. Wie das funktioniert, konnte bei verschiedensten Virustypen gezeigt werden. Eine ausreichende Zinkversorgung verhindert beispielsweise das Anhaften von Rhinoviren - den typischen Krankheitserregern von Erkältungen - in unserer Nasenschleimhaut1. Die Erkältungsviren können so nicht in unseren Körper dringen und sich verbreiten. Auch beim aktuell grassierenden Coronavirus SARS-CoV-2 kann Zink das Eindringen der Viren in Körperzellen verhindern und die Vermehrung der Viren hemmen2. Zink zeigt bei Coronaviren nicht nur antivirale Effekte, sondern kann zusätzlich die überschießende Entzündungsreaktion bei COVID-19 ausbremsen und stärkt die Atemwege. Es gibt zahlreiche Hinweise, dass eine ausreichende Zinkversorgung zur Vorbeugung und Behandlung von COVID-19 von Vorteil ist2. Aktuelle Studien zeigen außerdem, dass eine ausreichende Zinkversorgung vor schweren COVID-19-Verläufen schützen kann. So sind die Zinkspiegel von COVID-19-Patienten im Vergleich zu gesunden Probanden deutlich niedriger. COVID-19-Patienten mit einem Zinkmangel hatten in einer indischen Studie ein mehr als 5-fach erhöhtes Risiko für Komplikationen und zeigten eine erhöhte Sterblichkeit3.

Vielseitige Effekte von Zink

Das für den Menschen notwendige Spurenelement Zink spielt unter anderem eine bedeutende Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern. Ein Zinkmangel beeinträchtigt das Immunsystem, erhöht die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten, verzögert die Genesung und führt zu einem schlechteren Verlauf von Infekten. Bei Infektionen verstärkt ein Zinkdefizit die Symptomatik, was exzessive Entzündungen und zusätzlich Gewebeschäden zur Folge haben kann. Zink beeinflusst, neben anderen Immunzellen, vor allem die Funktion der großen Fresszellen4,5. Die großen Fresszellen (sogenannte Makrophagen) gehören zu den weißen Blutkörperchen und spielen eine wesentliche Rolle bei der Beseitigung von unter anderem Mikroorganismen wie Bakterien etc.

Eine polnische Arbeit weist darauf hin, dass Zink neben antioxidativen auch entzündungshemmende Effekte besitzt6. Ergänzend zur Standardtherapie soll die Einnahme von Zink sogar die Sterblichkeitsrate bei Lungenentzündungen reduzieren können7.

Zink reduziert die Erkältungsdauer

Ungefähr zwei bis viermal jährlich sind Erwachsene hierzulande von Erkältungen betroffen. Normalerweise ist die Erkrankung nach ungefähr einer Woche überstanden. Frische Luft, Ruhe, ausreichend Luftfeuchtigkeit in den Räumen und Flüssigkeitszufuhr in Form von Mineralwasser und Tees sowie genug Schlaf fördern generell die Genesung. Dies gilt auch für eine vitalstoffreiche Ernährung. Scharfe Gewürze wie Ingwer, Chili, Curry, Meerrettich und Senf heizen nicht nur ordentlich ein, sondern wirken auch antimikrobiell. Eine frisch gekochte Hühnersuppe ist ebenfalls hilfreich.

Derzeit wird Zink bei grippalen Infekten immer wieder empfohlen. Denn durch die Zufuhr von Zink kann man die Dauer von Erkältungen um circa 33 Prozent verkürzen. Patienten mit einer Erkältung sollten Zink innerhalb von 24 Stunden nach Einsetzen der Symptome nutzen8.

Immunkraft mit den richtigen Stoffen stärken

Dame

Mittel gegen Erkältungen gibt es viele. Da die meisten Erkältungskrankheiten durch Viren hervorgerufen werden, Antibiotika aber nur gegen Bakterien wirken, sind sie in der Regel nicht geeignet. Mit dem sogenannten CRP-Schnelltest kann der Arzt innerhalb weniger Minuten feststellen, ob Viren oder Bakterien für die Erkrankung verantwortlich sind und dementsprechend die richtige Behandlung einleiten und das passende Medikament auswählen. Für den Schnelltest reichen einige Tropfen Blut und wenige Minuten Wartezeit. Mit Hilfe des Schnelltests kann verhindert werden, dass Patienten, die an einer Viruserkrankung leiden, unnötigerweise Antibiotika erhalten9.

Zink ist das Basiselement für ein gesundes Immunsystem, indem es unter anderem die körpereigene Produktion wichtiger Abwehrzellen (T-Zellen) positiv beeinflusst. Da es sich um ein essenzielles Spurenelement handelt, kann der Körper Zink nicht selbst bilden und ist auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Sicherlich ist das ein Grund, weshalb Zinkmangel relativ weit verbreitet ist. So zeigen die Ergebnisse der Nationale Verzehrstudie II, dass bis zu 44 Prozent der Erwachsenen in Deutschland mit Zink unterversorgt sind 10.

Hier erfahren Sie mehr zu Ursachen, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten von Zinkmangel.

In Zeiten, in denen das Immunsystem besonders gefordert ist, können die wichtigen immunstärkenden Vitalstoffe gezielt zugeführt werden. So können beispielsweise Arzneimittel mit dem Spurenelement Zink, wie z. B. Unizink® 50, hilfreich sein und Atemwegsinfektionen vorbeugen.

Das Arzneimittel Unizink® 50 ermöglicht den Ausgleich eines Zinkmangels und die Aufrechterhaltung eines gesunden Zinkspiegels, denn das enthaltene Zink ist an die körpereigene Aminosäure Asparaginsäure gebunden. So kann das Zink vom Körper sehr gut aufgenommen und verwertet werden. Dabei schonen die Tabletten mit je 10 Milligramm Zink die empfindliche Magenschleimhaut.

Hier erfahren Sie mehr zu Immunschwäche durch Zinkmangel.

Autor: Köhler Pharma

Stand: 03.03.2021

Quelle:
  1. Hulisz D.: Efficacy of zinc against common cold viruses: an overview. J Am Pharm Assoc (2003). 2004; 44(5): 594-603.
  2. Skalny AV, Rink L, Ajsuvakova OP et al.: Zinc and respiratory tract infections: Perspectives for COVID‑19 (Review). Int J Mol Med. 2020; 46(1): 17-26.
  3. Jothimani D, Kailasam E, Danielraj S et al.: COVID-19: Poor outcomes in patients with zinc deficiency. Int J Infect Dis. 2020; 100: 343-349.
  4. Sapkota M, Knoell DL: Essential role of zinc and zinc transporters in myeloid cell function and host defense against infection. J Immunol Res. 2018 Oct 17;2018:4315140.
  5. Gao H, Dai W, Zhao L et al.: The role of zinc and zinc homeostasis in macrophage function. J Immunol Res. 2018 Dec 6;2018:6872621.
  6. Jarosz M, Olbert M, Wyszogrodzka G et. al.: Antioxidant and anti-inflammatory effects of zinc. Zinc-dependent NF-κB signaling. Inflammopharmacology. 2017 Jan 12. doi: 10.1007/s10787-017-0309-4.
  7. Wang L, Song Y: Efficacy of zinc given as an adjunct to the treatment of severe pneumonia: A meta-analysis of randomized, double-blind and placebo-controlled trials. Clin Respir J. 2017 May 9. doi: 10.1111/crj.12646.
  8. Rondanelli M, Miccona A, Lamburghini S et al.: Self-care for common colds: The pivotal role of vitamin D, vitamin C, zinc and Echinacea in three main immune interactive clusters (physical barriers, innate and adaptive immunity) involved during an episode of common colds – practical advice on dosages and on the time to take these nutrients/botanicals in order to prevent or treat common colds. Evid Based Complement Alternat Med. 2018; 2018: 5813095.
  9. Viren und Bakterien mit den richtigen Mitteln Paroli bieten. DeutschesGesundheitsPortal (DGP). 25.09.2018. https://www.deutschesgesundheitsportal.de/2018/09/25/viren-und-bakterien-mit-den-richtigen-mitteln-paroli-bieten/?indication= , abgerufen am 27.01.2021.
  10. Nationale Verzehrsstudie II – Ergebnisbericht Teil 2. Max Rubner-Institut (MRI), Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, 2008. https://www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/Institute/EV/NVSII_Abschlussbericht_Teil_2.pdf, S. 141-142, abgerufen am 27.01.2021.
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