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Zink reduziert die Erkältungsdauer

Halsschmerzen, Schnupfen, Husten, Abgeschlagenheit etc. - Erkältungen zählen zu den häufigsten Gründen für Krankschreibungen. Ungefähr zwei bis viermal jährlich sind Erwachsene hierzulande davon betroffen.

Unzink bei Zinkmangel

Halsschmerzen, Schnupfen, Husten, Abgeschlagenheit etc. - Erkältungen zählen zu den häufigsten Gründen für Krankschreibungen. Ungefähr zwei bis viermal jährlich sind Erwachsene hierzulande davon betroffen. Normalerweise ist die Erkrankung nach ungefähr einer Woche überstanden.

Frische Luft, Ruhe, ausreichend Luftfeuchtigkeit in den Räumen und Flüssigkeitszufuhr in Form von Mineralwasser und Tees sowie genug Schlaf fördern generell die Genesung. Dies gilt auch für eine vitalstoffreiche Ernährung. Scharfe Gewürze wie Ingwer, Chili, Curry, Meerrettich und Senf heizen nicht nur ordentlich ein, sondern wirken auch antimikrobiell. Eine frisch gekochte Hühnersuppe ist ebenfalls hilfreich.

Derzeit wird Zink bei grippalen Infekten immer wieder empfohlen.

Denn durch die Zufuhr von Zink kann man die Dauer von Erkältungen um circa 33 Prozent verkürzen. Patienten mit einer Erkältung sollten Zink innerhalb von 24 Stunden nach Einsetzen der Symptome nutzen (1).

Das für den Menschen notwendige Spurenelement Zink spielt unter anderem eine bedeutende Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern. Ein Zinkmangel beeinträchtigt das Immunsystem, erhöht die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten, verzögert die Genesung und führt zu einem schlechteren Verlauf von Infekten. Bei Infektionen verstärkt ein Zinkdefizit die Symptomatik, was exzessive Entzündungen und zusätzlich Gewebeschäden zur Folge haben kann. Zink beeinflusst, neben anderen Immunzellen, vor allem die Funktion der großen Fresszellen (2, 3).

Die großen Fresszellen (sogenannte Makrophagen) gehören zu den weißen Blutkörperchen und spielen eine wesentliche Rolle bei der Beseitigung von unter anderem Mikroorganismen wie Bakterien etc.

Eine polnische Arbeit weist darauf hin, dass Zink neben antioxidativen auch entzündungs-hemmende Effekte besitzt (4).

Ergänzend zur Standardtherapie soll die Einnahme von Zink sogar die Sterblichkeitsrate bei Lungenentzündungen reduzieren können (5).

Mittel gegen Erkältungen gibt es viele. Da die meisten Erkältungskrankheiten durch Viren hervorgerufen werden, Antibiotika aber nur gegen Bakterien wirken, sind sie in der Regel nicht geeignet. Mit dem sogenannten CRP-Schnelltest kann der Arzt innerhalb weniger Minuten feststellen, ob  Viren oder Bakterien für die Erkrankung verantwortlich sind und dementsprechend die richtige Behandlung einleiten und das passende Medikament auswählen. Für den Schnelltest reichen einige Tropfen Blut und wenige Minuten Wartezeit. Mit Hilfe des Schnelltests kann verhindert werden, dass Patienten, die an einer Viruserkrankung leiden, unnötigerweise Antibiotika erhalten (6).

Medikamente mit Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Paracetamol etc. wirken schmerzlindernd, d. h. sie können möglicherweise die meisten mit Erkältungen einhergehenden Schmerzen (Kopf-, Ohren- sowie Muskel- und Gelenkschmerzen) lindern. Zudem wirken sie fiebersenkend und bis auf Paracetamol auch entzündungshemmend. Bei Atemwegsbeschwerden wie Husten oder laufender Nase scheinen sie jedoch wenig zu bringen. Einige Patienten berichten nach der Einnahme über Verdauungsbeschwerden, Ausschläge und Flüssigkeitsansammlungen. Nutzen und Schaden sollten daher gleichermaßen berücksichtigt werden (7).

Laut einer Studie sollen diese Arzneimittel sogar das Herzinfarktrisiko erhöhen, besonders wenn sie bei Atemwegsinfekten eingesetzt werden (8).

Freiverkäufliche Medikamente gegen Erkältungen (z. B. Acetylsalicylsäure, Ibuprofen) können zudem die Fahrtauglichkeit von Verkehrsteilnehmern erheblich einschränken, warnt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. Viele Patienten unterschätzen jedoch die Gefahr, wenn sie Grippemittel und andere Medikamente einnehmen (9).

Um derartige Risiken zu vermeiden, können beispielsweise Arzneimittel mit dem Spurenelement Zink (z. B. Unizink® 50) hilfreich sein.

 

Autor: Köhler Pharma GmbH

Stand: 15.02.2019

Quelle:
  1. Rondanelli M, Miccona A, Lamburghini S et al.: Self-care for common colds: The pivotal role of vitamin D, vitamin C, zinc and Echinacea in three main immune interactive clusters (physical barriers, innate and adaptive immunity) involved during an episode of common colds – practical advice on dosages and on the time to take these nutrients/botanicals in order to prevent or treat common colds. Evid Based Complement Alternat Med. 2018; 2018: 5813095.
  2. Sapkota M, Knoell DL: Essential role of zinc and zinc transporters in myeloid cell function and host defense against infection. J Immunol Res. 2018 Oct 17;2018:4315140.
  3. Gao H, Dai W, Zhao L et al.: The role of zinc and zinc homeostasis in macrophage function. J Immunol Res. 2018 Dec 6;2018:6872621.
  4. Jarosz, M.; Olbert, M.; Wyszogrodzka, G.; et. al.: Antioxidant and anti-inflammatory effects of zinc. Zinc-dependent NF-κB signaling. Inflammopharmacology. 2017 Jan 12. doi: 10.1007/s10787-017-0309-4.
  5. Wang L, Song Y: Efficacy of zinc given as an adjunct to the treatment of severe pneumonia: A meta-analysis of randomized, double-blind and placebo-controlled trials. Clin Respir J. 2017 May 9. doi: 10.1111/crj.12646.
  6. https://www.deutschesgesundheitsportal.de/2018/09/25/viren-und-bakterien-mit-den-richtigen-mitteln-paroli-bieten/?indication=, abgerufen am 28.01.2019.
  7. http://www.cochrane.org/de/CD006362/nichtsteroidale-entzundungshemmer-bei-erkaltung, abgerufen am 28.01.2019.
  8. Wen, YC.; Hsiao, FY.; Chan, KA.; et. al.: Acute respiratory infection and use of non-steroidal anti-inflammatory drugs on risk of acute myocardial infarction: A nationwide case-crossover study. J Infect Dis (2017) jiw603. Publ. 01.02.2017.
  9. https://www.netdoktor.de/news/erkaeltungsmittel-beeintraechtigen-fahrtuechtigkeit/, abgerufen am 28.01.2019.
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