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Mangelernährung im Alter – Tipps für pflegende Angehörige

In Deutschland leiden geschätzt fast drei Millionen Menschen an Mangelernährung, darunter viele ältere Personen. Ein häufiger Grund: Eine zunehmende Appetitlosigkeit. Angehörige können Betroffenen dabei helfen, die Anzeichen einer drohenden Mangelernährung zu erkennen und ihr entgegen zu steuern.

KOOB Mangelernährung im Alter

Um eine Mangelernährung rechtzeitig festzustellen, sollten Angehörige auf unterschiedliche  Symptome achten. Ein ungewollter Gewichtsverlust kann dabei ein Indiz sein, aber auch Müdigkeit, häufigere Infektionen, ein schlechtes Hautbild, brüchige Haare oder Nägel können Auskunft über den Nährstoffhaushalt des Körpers geben. Bei der Beobachtung erster Anzeichen sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Dieser kann dann die genauen Ursachen und die Schwere der Mangelernährung feststellen, beispielsweise mit einem Screening-Fragebogen. Auch eine vorherige Dokumentation der Essgewohnheiten in einem Ernährungstagebuch, wie es z.B. unter www.trinknahrung.pro zu finden ist, kann dabei helfen. Damit lassen sich die wichtigen Faktoren zum Ernährungszustand systematisch erfassen. Erst danach können Maßnahmen wie eine Ernährungstherapie veranlasst werden.

Appetit anregen

Bei einer Anpassung der  Ernährung der Betroffenen  sollte der Nährstoffbedarf der Mahlzeiten genau auf die Bedürfnisse abgestimmt sein. Zur Anregung des Appetits ist ein reichhaltiges Angebot an leckeren und ausgewogenen Speisen hilfreich. Die Portionen sollten dabei klein, aber mit möglichst hoher Nährstoffdichte sein und den Vorlieben der Patienten entsprechen. Lebensmittel wie Butter, Sahne und Käse lassen sich beispielsweise einfach zu den Gerichten hinzufügen und enthalten viele Kalorien.

Nicht nur die zubereiteten Gerichte können für Appetit sorgen, auch eine entspannte und angenehme Atmosphäre kann förderlich sein. Gemeinsame Mahlzeiten bieten den älteren Menschen nicht nur eine gute Abwechslung im Alltag und helfen gegen Einsamkeit, sondern wirken sich auch positiv auf den Appetit aus. Idealerweise sollte dies mit körperlicher Betätigung wie einem Spaziergang an der frischen Luft verbunden werden.

Hochkalorische Trinknahrung als Lösung

Lässt sich das Defizit trotz Ernährungsumstellung und anderer therapeutischer Maßnahmen nicht ausgleichen, kann hochkalorische Trinknahrung eine Ergänzung zur normalen Nahrung bieten und einer Mangelernährung entgegenwirken. Die gebrauchsfertigen Drinks zeichnen sich durch eine hohe Energiedichte aus, enthalten neben Kalorien aber auch Vitamine, Proteine und weitere wichtige Nährstoffe. Sie sind außerdem in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich, von süß bis herzhaft. Über die richtige Dosierung entscheidet dabei der Hausarzt oder Ernährungsberater gemeinsam mit den Betroffenen. Stellt der Hausarzt ein Rezept aus, werden die Kosten für die Trinknahrung von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Weitere Informationen finden sich unter www.trinknahrung.pro

Über die Kampagne
Die Kampagne „Gesundheit hat Gewicht“ unterstützt das Ziel, mehr Bewusstsein für das Thema Mangelernährung in Deutschland zu schaffen. Betroffenen und Angehörigen sollen die Möglichkeiten von Trinknahrung mitsamt der Einsatzgebiete vermittelt werden – für einen mündigen, proaktiven Patienten, der Symptome erkennt und die Erstattungsfähigkeit von Trinknahrung beim Arzt einfordert. Initiiert und unterstützt wird die Kampagne von dem Diätverband e. V. und namhaften Herstellern.

Autor: KOOB Agentur für Public Relations GmbH

Stand: 01.11.2019

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