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Dauergast Depression: Wenn sie bleibt, statt zu gehen

Den Begriff „Depression“ kennt wohl fast jeder, dennoch wird über diese psychische Krankheit kaum gesprochen. Zu groß ist die Scheu vor dem Tabuthema.

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So entsteht schnell der Eindruck, es seien nur wenige Menschen davon betroffen – aber im Gegenteil: Depressionen sind eine Volkskrankheit. Die Gesamtzahl an Menschen, die in Deutschland an einer Depression erkrankt sind, liegt bei rund 4,1 Millionen – mehr Menschen als Berlin Einwohner hat.1

Woran erkennt man eine Depression?

Die Depression gehört zu den grundlegenden psychiatrischen Erkrankungen wie z. B. auch Schizophrenie und Persönlichkeitsstörungen. Die Depression ist eine Störung des Affektes, also des Gemüts, die sich u. a. durch folgende Hauptsymptome äußert.2

  • Gedrückte Stimmung,
  • Interessenlosigkeit und
  • Antriebsminderung über einen längeren Zeitraum (Episode)

Daneben können körperliche Beschwerden wie Schlafstörungen, Schmerzen oder Appetitlosigkeit auftreten.3 Mehr zu Symptomen und ihren Ursachen gibt es auch unter "Wissen Depression".

Die Symptome und möglichen Ursachen einer Depression sind bei den Erkrankten sehr unterschiedlich, weshalb man allgemein oft auch von „den Depressionen“ statt „der Depression“ spricht.

Die gegensätzliche affektive Erkrankung zur Depression ist die Manie, wo die Störung des Gemüts v.a. in einer zu stark gehobenen Stimmung besteht. Bei sogenannten bipolaren affektiven Störungen treten Depression und Manie bei einem Erkrankten auf, überwiegend aber die Depression.

Depressive Erkrankungen können bei rechtzeitiger Diagnose durch zielgerichtete Therapien in der Regel gut behandelt werden. Einen Hinweis, ob Sie möglicherweise depressiv sind, kann ein Selbsttest geben.

Eine besonders einschneidende Ausprägung der Depression ist die sogenannte therapieresistente Depression.

Habe ich vielleicht eine therapieresistente Depression?

Hier ist ganz wichtig: Eine therapieresistente Depression kann nur vorliegen, wenn Sie bereits die Diagnose Depression erhalten haben und medikamentös eingestellt sind. Man spricht von einer therapieresistenten Depression, wenn eine Depression nicht auf eine üblicherweise ausreichende Behandlung anspricht. Einer Konvention entsprechend ist das zumeist nach 2 bis 3 Therapien mit Antidepressiva in ausreichender Dosierung und Dauer gegeben.

Wir wünschen Ihnen alles Gute!

> www.depression-begegnen.de

> Therapiemöglichkeiten

> Ernährungsrichtlinien für eine tyraminarme Ernährung

> Ratgeber und Rezepte

Autor: Aristo Pharma GmbH

Stand: 22.03.2021

Quelle:

[1] https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GesundAZ/Content/D/Depression/Daten_Fakten/daten_fakten_depressionen_inhalt.html (letzter Aufruf: 19.02.2020)

[2] Cassano P, Fava M. Depression and public health: an overview. J Psychosom Res. 2002; 53(4): 849-857.

[3] Heimbach B, Hüll M. Differenzialdiagnose bei Depression. Psychiatrie und Psychotherapie up2date. 2012; 6(1): 25.
DOI: 10.1055/s-0031-1276997.

[4] Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)(Hrsg.). Rahmenkonzept: Integrierte Versorgung Depression. Version: 16.12.2004.

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