procainLoges® 1% Injektionslösung, Injektionsflaschen 100 ml

Hinweise

Packungsabbildung procainLoges® 1% Injektionslösung, Injektionsflaschen 100 ml von Dr. Loges + Co GmbH

Hersteller

Dr. Loges + Co GmbH

Beipackzettel

PDFBeipackzettel procainLoges® 1% Injektionslösung, Injektionsflaschen 100 ml

Wirkstoffe

Procain hydrochlorid

Weitere Bestandteile

Natriumpropyl-4-hydroxybenzoat, Natrium methyl 4-hydroxybenzoat, Natriumchlorid-Lösung, isotonische, pyrogenfreie, sterile

Darreichungsform

Injektionslsg.

Packungen

  • procainLoges® 1% Inj.-Lsg. 1 Inj.-Fl. 100 ml N3
  • procainLoges® 1% Inj.-Lsg. 10 Inj.-Fl. à 100ml

Zusammensetzung

1ml Inj.-Lsg enth.: Procainhydrochlorid 10mg. Sonst. Bestandt.: Natriummethyl-4-hydroxybenzoat, Natriumpropyl-4-hydroxybenzoat, Natriumchlorid, Wasser f. Inj.-Zwecke, Salzsäure 25 % zur pH-Wert-Einstellung.

Anwendung

Zur örtl. Betäubung (Lokalanästhetikum vom Ester-Typ). Angezeigt zur intracutanen Anw. an der gesunden Haut im Rahmen neuraltherapeut. Anwendungsprinzipien.

Gegenanzeigen

Überempfindl. gegü. and. Lokalanästhetika vom Ester-Typ, Sulfonamiden od. Parabenen. Bekannter Mangel an Pseudocholinesterase mit der Folge eines erhebl. verlangsamten Abbaus von Procain; Einspritzung in Arterien, epidural od. spinal.

Schwangerschaft

Strenge Nutzen-Risiko-Abwäg. durch den Arzt.

Stillzeit

Tritt in die Muttermilch über. Bei kurzfrist. Anw. abstillen nicht erforderl. Bei wiederholter u. hochdos. Anw. abstillen.

Nebenwirkungen

Vor allem Zentralnerven- u. Herzkreislaufsystem. Bei Plasmakonz., bei regelrechter Anw.: Blutdruck geringgradig beeinflusst. Veränd. Erregungsausbreitung mögl. Blutdruckabfall kann erstes Zeichen für relative Überdos. im Sinne e. herzschädigenden Wirk. sein. Zentralnervöse Stör.: Missempfindungen um den Mundbereich, Unruhe, Bewusstseinsstör. od. Krampfanfall. Allerg. Reakt.: Nesselausschlag, Schwellung des Gewebes durch Wassereinlagerungen, Verkrampfungen der Atemwege od. Atemnot sowie Kreislaufreakt. mögl. Örtl. Allerg. u. allergieähnl. Reakt.: Hautentzünd. mit Hautrötung, Juckreiz bis hin zur Blasenbildung mögl. Örtl. Reakt.: Bei s.c. Anw.: Schwellungen, Hautrötungen u. Blutergüsse mögl. Natriummethyl-4-hydroxybenzoat u. Natriumpropyl-4-hydroxybenzoat können Überempfindlichkeitsreakt., auch Spätreakt. u. selt. einen Bronchospasmus hervorrufen.

Wechselwirkungen

Verlängerung der Wirk. durch: nicht depolarisierende Muskelrelaxantien, Wirkverstärkung durch: Physostigmin. Verminderung der Wirksamk.: durch Sulfonamide. Nicht gemeinsam mit Cholesterinesterasehemmer anw., Erhöhung der Giftigkeit von Procain. Durch Zugabe kl. Atropinmengen, Verlängerung der schmerzausschaltenden Wirk. mögl. Physostigmin (s.o.) kann in niedrigen Dos. einen vorbeugenden Effekt geg. giftige Procainwirk. haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Myasthenia gravis, Stör. des Herz-Reizleitungssystems, Herzmuskelschwäche, Inj. in ein entzündetes Gebiet. Grundsätzl. auf gute Auffüllung des Kreislaufes achten, sorgfält. Kreislaufüberwachung, alle Maßn. zur Beatmung, Ther. von Krampfanfällen u. zur Wiederbelebung zur Verfügung haben. Paragruppenallergie mögl. mit Sulfonamiden, oralen Antidiabetika, bestimmten Farbstoffen, Röntgenfilmentwicklern od. and. Substanzen mit Benzolring, der eine Amino- od. Hydroxylgruppe in Parastellung trägt. Bei Pseudocholinesterase-Mangel, können NW durch Procain eher auftreten. Anw. im Hals-Kopf-Bereich, höherer Gefährdungsgrad, weil Risiko für Vergiftungserscheinungen im ZNS erhöht ist. Zur Vermeidung von NW: In bestimmten Fällen vor der Anw. zusätzl. einen Zugang für Infusion anlegen. Dos. so niedrig wie mögl. wählen. I.d.R. keinen gefäßverengenden Zusatz verwenden. Vor Einspritzung sorgf. in 2 Ebenen ansaugen. Vorsicht bei Inj. in infizierte Bereiche. Langsam inj. Blutdruck, Puls u. Pupillenweite kontr. Unter Behandl. mit Antikoagulanzien (z.B. Heparin), nichtsteroidalen Antirheumatika od. Plasmaersatzmitteln muss mit erhöhter Blutungsneigung gerechnet werden. Ggf. gerinnungshemmende Behandl. zeitig absetzen. Bes. Vorsicht bei niedermolekularem Heparin. Kdr.: Es liegen keine Anwendungserfahrungen u. somit keine Dosierungsempfehlungen vor. Ältere Menschen: Dosisanpassung entspr. des Allgemeinzustandes. 1 ml enth. 0,22 mmol (281 mg) Natrium, zu beachten bei Personen mit Na-kontrollierter Diät.

Hinweis

Verkehrshinweis!

Dosierung

Anw. nur von Pers. mit entspr. Kenntnissen zur Durchführung der Neuralther. ED Jugendl. > 15 J. u. Erw.: Hautquaddeln/Quaddel bis zu 10mg. Soweit das Volumen 15 ml voraussichtlich überschreitet, ist e. konservierungsmittelfreie Lsg. vorzuziehen, um die Applikat. großer Mengen des Konservierungsmittels zu vermeiden. Weitere Info siehe Fach- , Gebrauchsinformation.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

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