neo-angin® Benzydamin gegen akute Halsschmerzen, 1,5 mg/ml Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung

Hinweise

Packungsabbildung neo-angin® Benzydamin gegen akute Halsschmerzen, 1,5 mg/ml Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung von Cassella-med GmbH & Co. KG

Hersteller

Cassella-med GmbH & Co. KG

Beipackzettel

PDFBeipackzettel neo-angin® Benzydamin gegen akute Halsschmerzen, 1,5 mg/ml Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung

Wirkstoffe

Benzydamin hydrochlorid

Weitere Bestandteile

Glycerol 85%, Ethanol 96% (V/V), Macrogol glycerolhydroxystearat, Methyl-4-hydroxybenzoat, Saccharin natrium, Natriumhydrogencarbonat, Kirsch-Aroma, o.w.A., Wasser, gereinigtes

Darreichungsform

Spray zur Anw. in d. Mundhöhle, Lösung

Packungen

  • neo-angin® Benzydamin gegen akute Halsschmerzen 1,5 mg/ml Spray 30ml

Zusammensetzung

1 ml Lösung enthält 1,5 mg Benzydaminhydrochlorid. Das Volumen/Betätigung (Sprühstoß) beträgt 0,17 ml und die Dosis/Betätigung (Sprühstoß) ist 0,255 mg. Sonstige Bestandteile: Glycerol 85 %, Ethanol 96 %, Macrogolglycerolhydroxystearat (Ph. Eur.), Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur.), Saccharin-Natrium, Natriumhydrogencarbonat zur pH-Einstellung, Kirsch-Aroma, gereinigtes Wasser.

Anwendung

neo-angin Benzydamin gegen akute Halsschmerzen wird angewendet bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren zur symptomatischen, lokalen Behandlung von akuten Halsschmerzen, die mit den typischen Entzündungssymptomen wie Schmerzen, Rötung oder Schwellung im Mund- und Rachenraum einhergehen.

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Schwangerschaft

Soll nicht angewendet werden.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Benzydamin in die Muttermilch übergeht. Soll nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen

Gelegentlich: Photosensibilität.
Selten: Juckreiz im Mund und Mundtrockenheit, Taubheitsgefühl im Mund und Rachen (dieser Effekt ist Teil des Wirkumfangs des Arzneimittels und klingt schnell wieder ab), Übelkeit und Erbrechen.
Sehr selten: Laryngospasmus oder Bronchospasmus, Angioödem.
Nicht bekannt: Anaphylaktische Reaktionen, Überempfindlichkeitsreaktionen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Falls eine der angegebenen Nebenwirkungen auftritt, muss die Anwendung unterbrochen werden. Bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Salicylate (z. B. Acetylsalicylsäure und Salicylsäure) oder andere NSAR ist eine Anwendung von Benzydamin nicht ratsam. Die Behandlung kann einen Bronchospasmus auslösen bei Patienten, die an Asthma bronchiale leiden oder bei denen diese Krankheit anamnestisch bekannt ist. Bei diesen Patienten ist Vorsicht geboten. Bei einer geringen Anzahl von Patienten könnten sich Geschwüre im Mund und Rachen als Symptome eines schwerwiegenderen Krankheitsbildes herausstellen. Patienten, bei denen innerhalb von 3 Tagen keine Besserung eintritt, müssen sich an den behandelnden Arzt wenden. Die Anwendungsgebiete rechtfertigen keine längerfristige Therapie, da diese Art der Behandlung sich schädlich auf die Bakterienflora im Mund auswirken kann. Die Anwendung dieses Arzneimittels – insbesondere die längerfristige – kann zu einer Sensibilisierung fuhren. In diesem Fall wird es notwendig, die Anwendung vorübergehend zu unterbrechen und einen Arzt zu Rate zu ziehen. Augenkontakt vermeiden. Enthält Methyl-4-hydroxybenzoat: Kann allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen sowie in seltenen Fällen eine Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus). Enthält 13,22 mg Alkohol (Ethanol) pro Dosiereinheit eines Sprühstoßes (entsprechend 0,17 ml). Die Menge in einer Dosis dieses Arzneimittels entspricht weniger als 0,5 ml Bier oder Wein. Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen. Enthält Macrogolglycerolhydroxystearat (Rizinusöl): Kann Magenverstimmungen und Durchfall hervorrufen. Enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosiereinheit, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Dosierung

Empfohlene Dosis darf nicht überschritten werden. Die Behandlung darf nicht über mehr als 7 Tage ununterbrochen fortgeführt werden. Falls keine Wirkung erreicht wird oder sich die Symptome (Halsschmerzen, Entzündung im Mund- und Rachenraum) verschlechtern, ist nach 3 Tagen ärztlicher Rat einzuholen.
Üblicherweise 2-6x täglich (höchstens alle 1,5-3 Stunden).
Kinder 6-12 Jahren 4 Betätigungen (Sprühstöße) pro Anwendung.
Jugendliche über 12 Jahre und Erwachsene 4 bis 8 Betätigungen (Sprühstöße) pro Anwendung.
Weitere Infos siehe Fachinformation in der jeweils aktuellen Version.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

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