nasic® für Kinder, Nasenspray

Hinweise

Packungsabbildung nasic® für Kinder, Nasenspray von Cassella-med GmbH & Co. KG

Hersteller

Cassella-med GmbH & Co. KG

Beipackzettel

PDFBeipackzettel nasic® für Kinder, Nasenspray

Wirkstoffe

Xylometazolin hydrochlorid, Dexpanthenol

Weitere Bestandteile

Benzalkonium chlorid, Kaliumdihydrogenphosphat, Natriummonohydrogenphosphat dodecahydrat, Wasser, gereinigtes

Darreichungsform

Nasenspray, Lösung

Packungen

  • nasic® für Kinder Nasenspray 10 ml N1

Zusammensetzung

-nasic: Ein Sprühstoß zu 0,1 ml Lösung (entspricht 0,10 g) enthält 0,1 mg Xylometazolinhydrochlorid und 5,0 mg Dexpanthenol. 10 g Lösung enthalten 10 mg Xylometazolinhydrochlorid und 500 mg Dexpanthenol.
-nasic für Kinder: Ein Sprühstoß zu 0,1 ml Lösung (entspricht 0,10 g) enthält 0,05 mg Xylometazolinhydrochlorid und 5,0 mg Dexpanthenol. 10 g Lösung enthalten 5 mg Xylometazolinhydrochlorid und 500 mg Dexpanthenol.
Sonstige Bestandteile: Benzalkoniumchlorid, Kaliumdihydrogenphosphat, Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat (Ph. Eur.), gereinigtes Wasser.

Anwendung

Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen und zur unterstützenden Behandlung der Heilung von Haut- und Schleimhautläsionen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica) und zur Behandlung der Nasenatmungsbehinderung nach operativen Eingriffen an der Nase. Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen in Verbindung mit akuten Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Rhinosinusitis).
-nasic: Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren.
-nasic für Kinder: Für Kinder zwischen 2 und 6 Jahren.

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. Trockene Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis sicca), Zustand nach transsphenoidaler Hypophysektomie oder anderen operativen Eingriffen, die die Dura mater freilegen.
-nasic: Säuglinge und Kinder unter 6 Jahren.
-nasic für Kinder: Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren.

Schwangerschaft

Soll nicht angewendet werden, da keine hinreichenden Daten vorliegen.

Stillzeit

Soll nicht angewendet werden, da nicht bekannt ist, ob Xylometazolinhydrochlorid in die Muttermilch übergeht.

Nebenwirkungen

Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Angioödem, Hautausschlag, Juckreiz).
Selten: Herzklopfen, Tachykardie, Hypertonie.
Sehr selten: Unruhe, Schlaflosigkeit, Halluzinationen (vorrangig bei Kindern), Müdigkeit (z. B. Schläfrigkeit, Sedierung), Kopfschmerzen, Konvulsionen (insbesondere bei Kindern), Arrhythmien, Nach Abklingen der Wirkung verstärkte Schleimhautschwellung, Nasenbluten.
Nicht bekannt: Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen.

Wechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Anwendung von Monoaminoxidase-Hemmern vom Tranylcypromin-Typ oder trizyklischen Antidepressiva sowie blutdrucksteigernden Arzneimitteln kann durch kardiovaskuläre Effekte dieser Substanzen eine Erhöhung des Blutdrucks auftreten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Nur nach Nutzen-Risiko-Abwägung anwenden bei: Patienten, die mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) oder anderen potenziell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden, erhöhtem Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom, schweren Herz- und Kreislauferkrankungen (z. B. koronarer Herzkrankheit, Hypertonie), Phäochromozytom, Stoffwechselstörungen (z. B. Hyperthyreose, Diabetes), Porphyrie, Prostatahyperplasie. Patienten mit Long-QT-Syndrom, haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien. Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schwundes der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Enthält 0,02 mg Benzalkoniumchlorid pro Sprühstoß zu 0,1 ml Lösung (entspricht 0,10 g). Benzalkoniumchlorid kann eine Reizung oder Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen, insbesondere bei längerer Anwendung.

Hinweis

Insbesondere bei längerer Anwendung und Überdosierung von schleimhautabschwellenden Sympathomimetika kann es zu einer reaktiven Hyperämie der Nasenschleimhaut kommen. Durch diesen Rebound-Effekt kommt es zu einer Verengung der Luftwege mit der Folge, dass der Patient das Arzneimittel wiederholt bis hin zum Dauergebrauch einsetzt. Die Folgen sind chronische Schwellungen (Rhinitis medicamentosa) bis hin zur Atrophie der Nasenschleimhaut (Stinknase).

Dosierung

-nasic: Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren nach Bedarf bis zu 3-mal täglich je ein Sprühstoß in jede Nasenöffnung.
-nasic für Kinder: Kinder von 2-6 Jahren nach Bedarf bis zu 3-mal täglich je ein Sprühstoß in jede Nasenöffnung.
Die Dosierung richtet sich nach der individuellen Empfindlichkeit und der klinischen Wirkung.
Nicht länger als 7 Tage anwenden, es sei denn auf ärztliche Anordnung. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollte grundsätzlich der Arzt befragt werden. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen.
Weitere Informationen siehe Fachinformation in der jeweils gültigen Fassung.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

Quelle:

Gelbe Liste Pharmindex: nasic® für Kinder, Nasenspray

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