magnerot® 1000 Injekt

Hinweise

Packungsabbildung magnerot® 1000 Injekt von WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG

Hersteller

WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG

Beipackzettel

PDFBeipackzettel magnerot® 1000 Injekt

Wirkstoffe

D-Gluconsäure, Magnesiumsalz-x-Wasser

Weitere Bestandteile

Magnesium-Ion, Wasser für Injektionszwecke, Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung

Darreichungsform

Injektionslsg.

Packungen

  • magnerot® 1000 Injekt 10x10ml N2
  • magnerot® 1000 Injekt 500x10ml
  • magnerot® 1000 Injekt 100x10ml
  • magnerot® 1000 Injekt 1000x10ml

Zusammensetzung

-500 Injekt: 5ml Inj.-Lsg. enth.: 500mg Mg-glukonat (29,2mg Magnesium).
-1000 Injekt: 10ml Inj.-Lsg. enth.: 1000mg Mg-glukonat (58,3mg Magnesium). Weit. Bestandt.: Wasser f. Inj.-Zwecke, Salzsäure.

Anwendung

Mg-mangel als Ursache für Stör. d. Muskeltätigkeit, wenn orale Therapie nicht mögl. ist.

Gegenanzeigen

Myasthenia gravis, Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat-Steindiathese, ausgeprägte Bradykardie, AV-Block (o. a. bradykarde kardiale Überleitungsstörungen), Nierenfktsstör. Nicht gleichz. mit Barbituraten, Narkotika od. Hypnotika (Risiko einer Atemdepression) u. mit Aminoglycosid-Antibiotika.

Nebenwirkungen

Bei zu schneller Injektion: evtl. vorübergehend Unruhezustände, Kopfschmerzen, Schwindel und Kribbeln, Erbrechen und Übelkeit und Wärmegefühl. Bei hoher Dosierung kann es zu Bradykardie und Überleitungsstörungen, Blutdrucksenkung und peripheren Gefäßerweiterungen (Flush) kommen. Schwitzen. Gegenmaßnahmen: Dosis-Reduktion, Verlängerung der Injektionszeit oder das Absetzen des Präparates führen im Allg. zu einem schnellen Abklingen dieser Nebenwirkungen.

Wechselwirkungen

Gleichz. i.v.-Gabe v. Calciumsalzen: Mg-wirk. vermindert. Muskelrelaxantien vom Curaretyp: Mg-wirk. verstärkt.

Inkompatibilitäten: Nicht mit calcium- oder phosphathaltigen Injektionen mischen, da es zu Ausfällungen und Wechselwirkungen kommen kann.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Vorsichtsmaßnahmen: Bei hochdosierter Magnesium-Therapie müssen geprüft werden: -Patellarsehnenreflexe; sind sie nicht mehr auslösbar, Reduzierung der Dosis. -Atemfrequenz: darf 16 Atemzüge/Min. nicht unterschreiten. -Urinausscheidung soll 25 ml pro Stunde betragen. Ist sie geringer, besteht die Gefahr der Hypermagnesiämie. -Als Antidot müssen Ampullen Calciumgluconat 10%ig bereitgehalten werden. Sollte bei lebensbedrohlichen Zuständen das Antidot nicht ausreichend sein, sind intensivmedizinische Maßnahmen zu ergreifen

Dosierung

Je nach Schweregrad d. Magnesiumdefizits bzw. nach Höhe d. Bedarfs. Tief i.m. oder sehr langsam i.v. am liegenden Pat. inj. (die ersten 3ml in 3 min.). Inj. in 1-2tägigem Abstand wiederholen. Behandl. über mehrere Wo. ist empfehlenswert. Weit. Info s. Fachinfo.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

Quelle:

Gelbe Liste Pharmindex: magnerot® 1000 Injekt

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