hysan® Schnupfenspray Kinder (ohne Konservierungsmittel)

Hinweise

Packungsabbildung hysan® Schnupfenspray Kinder (ohne Konservierungsmittel) von Ursapharm Arzneimittel GmbH

Hersteller

Ursapharm Arzneimittel GmbH

Beipackzettel

Kein Beipackzettel vom Hersteller bereitgestellt

Wirkstoffe

Xylometazolin hydrochlorid

Weitere Bestandteile

Glycerol, Natriumdihydrogenphosphat dihydrat, Natriummonohydrogenphosphat dihydrat, Natriumchlorid, Wasser, gereinigtes

Darreichungsform

Nasenspray, Lösung

Packungen

  • hysan® Schnupfenspray Kinder 10ml N1

Zusammensetzung

1 ml enth.: Xylometazolinhydrochlorid 0,5 mg. Sonst. Bestandt.: Glycerol [pflanzlich], Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat, Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat (Ph.Eur.), Natriumchlorid, Wasser f. Inj.-zwecke. Ohne Konservierungsmittel.

Anwendung

Kdr. zw. 2 u. 6 J.: Zur Abschwellung d. Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allerg. Schnupfen (Rhinitis allergica). Zur Erleichterung des Abfließens des Sekrets bei Entzünd. d. Nasennebenhöhlen sowie bei Mittelohrentzünd. (Katarrh des Tubenmittelohrs) in Verbindung mit Schnupfen.

Gegenanzeigen

Rhinitis sicca. Sgl. u. Kdr. < 2 J.

Schwangerschaft

Nicht anwenden, da keine ausreich. Untersuchungen vorliegen.

Stillzeit

Sollte unterbleiben, da nicht bekannt ist, ob d. Wirkstoff in die Muttermilch übergeht.

Nebenwirkungen

Atemwege: Insbes. b. empfindl. Pat. vorübergehende leichte Reizerscheinungen wie Brennen od. Trockenheit der Nasenschleimhaut. Häufig: Nach Abklingen d. Wirk. verstärkte Schwellung d. Nasenschleimhaut (reaktive Hyperämie). Gelegentl.: Nasenbluten, Niesen. Längerer od. häufiger Gebrauch sowie höhere Dos. können zu Brennen od. Trockenheit d. Nasenschleimhaut u. verstärkter Anschwellung d. Nasenschleimhaut führen. Dies kann sich durch einen verstärkten Gebrauch des Schnupfensprays verschlimmern (Rhinitis medicamentosa). Dieser Effekt kann schon nach einer 7-tägigen Behandl. auftreten. Wird die Anw. weiter fortgesetzt, kann es zu einer bleibenden Schädigung d. Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca) kommen. Nervensystem: Selten: Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit od. Müdigkeit. Sehr selten: Trugwahrnehmung (Halluzinationen), insbes. b. Kdr. Herz u. Kreislauf: Gelegentl.: Auswirk. auf das Herz u. den Kreislauf, z.B. Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Blutdruckanstieg. Sehr selten: Herzrhythmusstör. Muskel- u. Skelettsystem: Sehr selten: Krämpfe, insbes. b. Kdrn. Immunsystem: Gelegentl.: Überempfindlichkeitsreakt., wie Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung v. Haut u. Schleimhaut.

Wechselwirkungen

Bei gleichz. Anw. mit MAO-Hemmer vom Tranylcypromin-Typ od. trizykl. Antidepressiva sowie blutdrucksteigernden AM kann durch Wirk. auf Herz- u. Kreislauffunktionen eine Erhöhung des Blutdrucks auftreten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Besondere Vorsicht ist erforderl. bei bestimmten AM zur Behandl. v. Depressionen (MAO-Hemmer) u. and. blutdrucksteigernde AM; erhöhtem Augeninnendruck, insbes. Engwinkelglaukom („Grüner Star“); schwere Herz-Kreislauf-Erkrank. wie z. B. koronare Herzkrankheit od. Bluthochdruck; Phäochromozytom; Stoffwechselstör. wie z. B. Hyperthyreose od. Diabetes; Vergrößerung der Prostata, Long-QT-Syndrom (erhöhtes Risiko f. schwere ventrikul. Arrhythmien mögl.).

Dosierung

Nach Bedarf bis zu 3x tgl. 1 Sprühstoß in jd. Nasenloch. Anw. nicht länger als 7 Tage.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

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