Rhinex® Nasenspray mit Naphazolin 0,05%, Nasenspray, Lösung

Hinweise

Packungsabbildung Rhinex® Nasenspray mit Naphazolin 0,05%, Nasenspray, Lösung von Aristo Pharma GmbH

Hersteller

Aristo Pharma GmbH

Beipackzettel

Kein Beipackzettel vom Hersteller bereitgestellt

Wirkstoffe

Naphazolin hydrochlorid

Weitere Bestandteile

Benzalkonium chlorid, Propylenglycol, Essigsäure 99%, Natriumacetat-3-Wasser, Wasser, gereinigtes

Darreichungsform

Nasenspray, Lösung

Packungen

  • Rhinex® Nasenspray mit Naphazolin 0,05% 10ml N1

Zusammensetzung

1 Sprühstoß mit 0,1 ml enth. 0,05 mg Naphazolinhydrochlorid. Sonst. Bestandt.: Benzalkoniumchlorid, Essigsäure 99%, Natriumacetat 3H2O, Propylenglycol, Ger. Wasser.

Anwendung

Abschwellung d. Nasenschleimhaut b. Schnupfen, zur Erleicht. d. Sekretabflusses b. Nasennebenhöhlenentzündungen.

Gegenanzeigen

Rhinitis sicca. Engwinkelglaukom, Zustand nach transsphenoidaler Hypophysektomie od. and. operativen Eingriffen, die die Dura Mater beschädigen, Säuglinge und Kinder unter 12 Jahren.

Schwangerschaft

1. Trim. kontraindiziert; 2. u. 3. Trimester sorgfält. Nutzen-Risiko-Abwägung.

Nebenwirkungen

Erk.d. Immunsystem: Gelegentl. Überempfindlichkeitsreaktionen (Angioödem, Hautausschlag, Juckreiz). Erkr. d. Nervensystem: Selten: Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit. Nicht bekannt: Nervosität. Erk. d. Herz-Kreislauf-System: Gelegentl. bis häufig: Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Blutdruckanstieg. Sehr selten: Herzrhythmusstörungen. Erk. d.Atemwege des Brustraums und Mediastinums: Häufig: Brennen u. Trockenheit der Nasenschleimhaut. Häufig: Nach Abklingen der Wirkung - stärkeres Gefühl einer „verstopften Nase“, bedingt durch reaktive Hyperämie. Gelegentl.: Nasenbluten. Nicht bekannt: Stechen, Niesen, Geruchsverlust. Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Nicht bekannt: Übelkeit. Längerer od. zu häufiger Gebrauch sowie höhere Dosierung v. Naphazolin kann intranasal zu Brennen od. Trockenheit d. Schleimhaut sowie einer reaktiven Kongestion mit Rhinitis medicamentosa führen, die schon nach mehr als 5-7 Tagen auftreten kann. Bei längerem Gebrauch v. Imidazolin-Derivaten kann es zur Schädigung des Schleimhautepithels mit Hemmung der Zilienaktivität kommen. Evtl. tritt dann eine irreversible Schleimhautschädigung mit Rhinitis sicca auf.

Wechselwirkungen

Eine Verstärkung d. Herz-Kreislauf-Wirk. ist b. gleichz. Gabe ähnl. wirkender Arzneimittel (Sympathomimetika) mögl. Bei gleichz. Anw. v. MAO-Hemmern vom Tranylcypromin-Typ od. trizykl. Antidepressiva kann eine Erhöhung des Blutdrucks auftreten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Patienten, die mit MAO-Hemmern, trizykl. Antidepressiva u. and. potentiell blutdrucksteigernden AM behandelt werden; erhöhter Augeninnendruck and. Genese; schwere Herz-Kreislauferkrank. (z.B. koronare Herzkrankheit, Hypertonie); Phäochromozytom; Stoffwechselstör. (z.B. Hyperthyreose, Diabetes); Porphyrie; Prostatahyperplasie. Patienten, die auf Sympathomimetika stark reagieren, z. B. mit Schlaflosigkeit, Schwindel etc. Das enth. Konservierungsmittel (Benzalkoniumchlorid) kann, insbes. b. längerer Anw., eine Schwellung d. Nasenschleimhaut hervorrufen. Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase) sollte - so weit mögl. - ein AM zur Anw. in d. Nase ohne Konservierungsstoff verwendet werden. Benzalkoniumchlorid kann Hautreizungen hervorrufen. Langfristige Anw. u. Überdosierung, vor allem b. Kindern, sind zu vermeiden. Dauergebrauch v. schleimhautabschwell. Schnupfenmitteln kann zu chron. Schwellung u. schließl. zum Schwund d. Nasenschleimhaut führen. Pat. mit Glaukom sollten vor Anw. v. Naphazolin-AM den Arzt befragen.

Dosierung

1-3mal tgl. 1 Sprühstoß in jede Nasenöffnung. Anw. auf 3 Applikationen/Tag beschränken u. nicht länger als 5-7 Tage.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

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