Paracetamol-ratiopharm® 1000 mg Zäpfchen

Hinweise

Packungsabbildung Paracetamol-ratiopharm® 1000 mg Zäpfchen von ratiopharm GmbH

Hersteller

ratiopharm GmbH

Beipackzettel

PDFBeipackzettel Paracetamol-ratiopharm® 1000 mg Zäpfchen

Wirkstoffe

Paracetamol

Weitere Bestandteile

Siliciumdioxid, hochdisperses, Lecithin (Sojabohne), Hartfett

Darreichungsform

Zäpfchen

Packungen

  • Paracetamol-ratiopharm® 1000mg 10 Zäpf. N1

Zusammensetzung

Jede Tbl. enth. 500 mg; 1000 mg Paracetamol. Jede Brausetbl. enth. 500 mg Paracetamol. -Lösung: 1 ml Lösung enth. 40 mg Paracetamol. -75 mg; 125 mg; 250 mg; 500 mg; 1000 mg Zäpfchen: Jedes Zäpfchen enth. 75; 125; 250; 500; 1000 mg Paracetamol. Sonst. Bestandt.: -Tbl.: Povidon (K30), Croscarmellose-Natrium, Maisstärke, Talkum, Mikrokrist. Cellulose, Hochdisp. Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]. -500 mg Brausetbl.: Adipinsäure, Natriumhydrogencarbonat, Povidon K25, Saccharin-Natrium, Lactose, Sorbitol, Citronensäure, Citronenaroma (enth. Maltodextrin, Sucrose, Gummi arabicum, Triacetin, all-rac-α-Tocopherol (Ph.Eur.)). -Lösung: Glycerol 85 %, Macrogol 400, Saccharin-Natrium, Natriummetabisulfit (Ph.Eur.), Citronensäure-Monohydrat, Natriumhydroxid, Acesulfam-Kalium, Aroma Orange 290038, gereinigtes Wasser. -Zäpfchen: Hartfett. -125 mg; 250 mg; 500 mg; 1000 mg Zäpfchen zusätzl. Hochdisp. Siliciumdioxid, -75 mg; 125 mg; 250 mg Zäpfchen zusätzl. Macrogolstearat 2000. -250 mg; 500 mg; 1000 mg Zäpfchen zusätzl. (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja).

Anwendung

Leichte bis mäßig starke Schmerzen. Fieber. -75 mg Zäpfchen für Säugl. ab 3 kg KG. -1000 mg Tabletten für Erw. u. Jugendl. ab 16 J. (über 50 kg).

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gg. Propacetamol (-1000 mg Tbl.), Soja u. Erdnuss (-250 mg; 500 mg; 1000 mg Zäpfchen), Natriummetabisulfit (Ph.Eur.) (-Lösung).

Schwangerschaft

Falls klinisch erforderlich, kann Paracetamol währ. der Schwangerschaft eingenommen bzw. angew. werden. Es soll jedoch mit der gering. wirks. Dosis für den kürzest mögl. Zeitraum u. mit der geringstmögl. Häufigkeit eingenommen werden. -1000 mg: Falls klinisch erforderlich, darf währ. der Schwangerschaft Paracetamol eingenommen werden, aber es sollte in der gering. wirks. Dosis über einen mögl. kurzen Zeitraum u. so selten wie mögl. eingenommen werden.

Stillzeit

Kann in der Stillzeit verabreicht werden.

Nebenwirkungen

Anstieg der Lebertransaminasen. Veränd. des Blutbildes wie Thrombozytopenie, Agranulozytose. Bei prädisponierten Pers. Bronchospasmus (Analgetika-Asthma), Überempfindlichkeitsreakt. von Hautrötung bis Urtikaria, anaphylakt. Schock. Schwere Hautreaktionen (arzneimittelinduziertes Stevens-Johnson-Syndrom - SJS, Toxische Epidermale Nekrolyse - TEN, Akutes Generalisiertes Pustulöses Exanthem - AGEP). Lösung; 75 mg Zäpfch. zusätzl.: Quincke-Ödem. -1000 mg Tbl. zusätzl.: Blutbildungsstör. wie Leukopenie, Neutropenie, hämolytische Anämie, Überempfindlichkeitsreakt. (die einen Behandlungsabbruch nötig machen), Erythema multiforme. Hypoglykämie. Depression, Konfusion, Halluzinationen. Tremor, Kopfschmerzen. Sehstör. Blutungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen. Leberfunktionsstör., Leberversagen, Gelbsucht, Hepatotoxizität. Pruritus, Hautausschlag, Schwitzen, Purpura, Angioödem, Urtikaria. Sterile Pyurie (trüber Urin) u. renale NW (z. B. Nierenversagen), interstitielle Nephritis. Schwindelgefühle (ausgenommen Vertigo), Unwohlsein, Fieber, Sedierung, Arzneimittelwechselwirkungen. Überdosierung u. Vergiftung. 75 mg Zäpfchen zusätzl.: Leberschädigungen. Exanthem. -Lösung zusätzl.: Natriummetabisulfit (Ph.Eur.) kann schwere Überempfindlichkeitsreakt. u. Bronchospasmen hervorrufen. -250 mg; 500mg; 1000 mg Zäpfchen zusätzl.: (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja) kann sehr selten allerg. Reakt. hervorrufen.

Wechselwirkungen

Alle Darreichungsformen, außer -75 mg Zäpfchen: Probenecid, AM, die zu einer Enzyminduktion führen wie Rifampicin u. bestimmte Antiepileptika (Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Primidon), Alkohol, AZT (Zidovudin), Warfarin. Potenziell hepatotoxische Substanzen. -Tbl.; Brausetbl.; Lösung zusätzl.: AM, die zu einer Beschleunigung bzw. Verlangsamung der Magenentleerung führen, Cholestyramin. -1000 mg Tbl. zusätzl.: Isoniazid, Salicylamid, Lamotrigin. Labor: Die Harnsäurebestimmung mittels Phosphorwolframsäure sowie die Blutzuckerbestimmung mittels Glucose-Oxidase-Peroxydase können beeinflusst werden. 75 mg Zäpfchen: AM, die zu einer Induktion des Cytochrom P450 Enzymsystems in der Leber führen, wie z. B. bestimmte Schlafmittel/Sedativa und Antiepileptika (Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin) sowie Rifampicin. Chloramphenicol. AZT (Zidovudin). Antikoagulanzien.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! -500 mg Brausetbl. enth. Lactose, Sorbitol, Sucrose u. Natrium 416 mg. -Lösung: 1 ml Lösung zum Einnehmen enth. 9,89 mg Natrium. -500 mg; 1000 mg Tbl.: AM enth. weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tbl., d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Dosierung

Paracetamol wird in Abhängigkeit von Alter u. KG dosiert, i. Allg. mit 10-15 mg/kg KG als ED, bis max. 60 mg/kg KG als Tagesgesamtdosis. Das jew. Dos.-Intervall richtet sich nach der Symptomatik u. der max. Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 h nicht unterschreiten. Bei Pat. mit Leber- od. Nierenfunktionsstör. sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden, ebenso bei chronischem Alkoholkonsum. Altersgruppen u. Details siehe jeweilige Fach- u. Gebrauchsinformation. Stand: Mai 2019; November 2020 (-500 mg Tbl.); März 2020 (-1000 mg Tbl.)

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

Quelle:
  • Auf Whatsapp teilenTeilen
  • Auf Facebook teilen Teilen
  • Auf Twitter teilenTeilen
  • DruckenDrucken
  • SendenSenden