Naratriptan-neuraxpharm 2,5 mg Filmtabletten

Hinweise

Packungsabbildung Naratriptan-neuraxpharm 2,5 mg Filmtabletten von neuraxpharm Arzneimittel GmbH

Hersteller

neuraxpharm Arzneimittel GmbH

Beipackzettel

PDFBeipackzettel Naratriptan-neuraxpharm 2,5 mg Filmtabletten

Wirkstoffe

Naratriptan hydrochlorid

Weitere Bestandteile

Lactose, Cellulose, mikrokristalline, Croscarmellose natrium, Magnesium stearat (pflanzlich), Hypromellose, Titandioxid, Triacetin, Eisen(III)-hydroxid-oxid-x-Wasser, Indigocarmin, Aluminiumsalz

Darreichungsform

Filmtbl.

Packungen

  • Naratriptan-neuraxpharm 2,5mg 2 Filmtabl. N1

Zusammensetzung

1 Filmtbl. enth.: 2,5 mg Naratriptan (als Naratriptanhydrochlorid). Sonst. Bestandt.: Lactose, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Hypromellose, Titandioxid (E 171), Triacetin, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O, Indigocarmin, Aluminiumsalz (E 132).

Anwendung

Akute Behandl. d. Kopfschmerzphasen v. Migräneanfällen mit u. ohne Aura.

Gegenanzeigen

Vorbeugung e. Migräneanfalls, Herzinfarkt in d. Vorgeschichte, ischämische Herzkrankheit, Prinzmetal-Angina/koronare Vasospasmen, periphere Gefäßerkrank. od. Hinweisen auf e. ischämische Herzkrankh., bei Schlaganfall od. ischämischer Attacke i. d. Vorgeschichte, bek. Hypertonie, Leber - od. Nierenfunktionsstör., gleichz. Einn. v. Ergotamin, Ergotamin-Derivaten (einschl. Methysergid), 5-HT1-Rezeptoragonisten mit Naratriptan. Naratriptan darf nicht zur Behandl. d. folgenden Migräneformen angew. werden: Hemiplegische Migräne, Basilarismigräne, Ophthalmoplegische Migräne.

Schwangerschaft

Sorgfält. Nutzen-Risiko-Abwägung.

Stillzeit

Bis 24 Std. nach Einnahme nicht stillen.

Nebenwirkungen

Erkr. des Immunsystems: Selten: Überempfindlichkeitsreakt. v. Hautreakt. bis hin zur Anaphylaxie. Erkr. des Nervensystems: Häufig: Kribbeln. (gewöhnl. vorübergehend, kann intensiv sein u. den gesamten Körper betreffen, einschl. Brust u. Hals), Schwindel u. Schläfrigk. Augenerkr.: Gelegentl.: Sehstör. Herzerkr.: Gelegentl.: Bradykardie, Tachykardie, Herzklopfen. Sehr selten: Spasmen der Koronararterien, vorübergehende ischäm. EKG-Veränd., Angina pectoris u. Myokardinfarkt. Gefäßerkr.: Sehr selten: Periph. vaskuläre Ischämie. Erkr. des Gastrointestinaltrakts: Häufig: Übelk. u. Erbrechen. Selten: Ischäm. Kolitis. Erkr. d. Haut u. des Unterhautzellgewebes: Selten: Hautausschlag, Urtikaria, Juckreiz, Gesichtsödem. Skelettmuskulatur-Bindegewebs- u. Knochenerkr.: Gelegentl.: Schweregefühl. Allgem. Erkr.: Häufig: Hitzegefühl, Unwohlsein. Gelegentl.: Schmerzen, Druck- od. Engegefühl. Diese Nebenwirk. sind gewöhnl. vorübergehend, können intensiv sein u. den gesamten Körper betreffen, inkl. Brust u. Hals. Untersuchungen: Gelegentl.: Anstieg des Blutdrucks v. etwa 5 mmHg (systolisch) u. 3 mmHg (diastolisch) in einem Zeitraum v. bis zu 12 Std. nach d. Verabreichung.

Wechselwirkungen

Evtl. WW mit anderen renal sezernierten AM. Datenlage zu WW mit Ergotamin, ergotaminhaltigen Zubereitungen, Dihydroergotamin (DHE) od. Sumatriptan ist begrenzt. Nach Einnahme von Naratriptan sollten mind. 24 h vergangen sein, bevor ein ergotaminhaltiges Präparat od. ein and. 5-HT1-Rezeptoragonist angewendet wird. Umgekehrt sollten mind. 24 h zw. der Anw. eines ergotaminhaltigen Präparates u. der Einnahme v. Naratriptan liegen. SSRI u. SNRI: Sympt. eines Serotonin-Syndr. mögl. Pflanz. AM, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enth.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Naratriptan sollte nur bei eindeutiger Diagnose einer Migräne angewendet werden. Erw. > 50 J. bei denen Migränesympt. zum ersten Mal auftreten. Erw. mit 4 od. mehr Attacken monatl. sollten untersucht werden. Frauen in der Postmenopause u. Männer > 40J. Naratriptan enth. eine Sulfonamid-Komponente. Daher besteht das theoretische Risiko einer Überempfindlichkeitsreakt. bei Pat. mit einer bekannten Überempfindlichk. auf Sulfonamide. Enth. Lactose. Pat. mit d. seltenen heredit. Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel od. Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Medikament nicht einnehmen.

Dosierung

Erw. 18-65 J. 1 Tbl., Gesamtdos. 2 Tbl. innerh. v. 24 Std. unzerkaut m. Wasser einn. Weit. Einzelh. u. Hinw. s. Fach- u. Gebrauchsinfo.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

Quelle:
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