Micotar® Mundgel zur Anwendung in der Mundhöhle

Hinweise

Packungsabbildung Micotar® Mundgel zur Anwendung in der Mundhöhle von Dermapharm AG

Hersteller

Dermapharm AG

Beipackzettel

PDFBeipackzettel Micotar® Mundgel zur Anwendung in der Mundhöhle

Wirkstoffe

Miconazol

Weitere Bestandteile

Saccharin natrium, Kartoffelstärke, Orangen-Aroma, o.w.A., Kakao-Aroma, Benzylalkohol, Propylenglycol, Ethanol 96% (V/V), Glycerol, Wasser, gereinigtes

Darreichungsform

Gel zur Anw. in der Mundhöhle

Packungen

  • Micotar® 20 g Mundgel N2
  • Micotar® 40 g Mundgel N3
  • Micotar® 100g Mundgel

Zusammensetzung

1g Gel enth.: 20mg Miconazol. Sonst. Bestandt. mit bek. Wirkung: 0,003mg Benzylalk., u. weniger als 1mmol (23mg) Natrium pro 1g Gel. Sonst. Bestandt.: Polysorbat 20, Saccharin-Natrium, Kartoffelstärke, Orangenaroma, Kakaoaroma (enth. u.a. Benzylalk. u. Propylenglycol), Ethanol 96%, Glycerol, ger. Wasser.

Anwendung

Z. Ther. von Mykosen im Bereich des Mund-Rachen-Raumes (Mundsoor) bei Sgl. ab 4 Mo., Kdr. u. Erw.

Gegenanzeigen

Überempf. gg. andere Imidazol- Derivate u. Benzylalk., Leberfunkt.störungen, gleichz. Anw. v. AM, die über Cytochrom-P450-3A4 in der Leber metab. werden: Wirkst., die das QT-Intervall verlängern können, z.B. Astemizol, Bepridil, Cisaprid, Dofetilid, Halofantrin, Mizolastin, Pimozid, Chinidin, Sertindol, Terfenadin; Mutterkorn-Alkaloide; HMG-CoA-Reduktase-Inhibit., z.B. Simvastatin, Lovastatin; Triazolam u. orale Darreichungsf. von Midazolam, gleichz. Anw. von AM, die ebenf. über Cytochrom-P450-2C9 in der Leber metabolisiert werden: orale Antikoagulanzien, z.B. Warfarin, Cumarin, sowie Sgl. unter 4 Mo. u. Kdr., bei denen der Schluckreflex noch nicht vollständig ausgebildet ist.

Schwangerschaft

Kontraindiziert.

Stillzeit

Kontraindiziert.

Nebenwirkungen

Mundtrockenheit, Übelkeit, unangeneh. Gefühl im Mund, Erbrechen, Regurgitation, abweichender Produktgeschmack. Geschmacksstör. Allerg. Reaktionen einschl. anaphylakt. Reakt., Aspiration, Diarrhöe, Stomatitis, Zungenverfärb., Hepatitis, Angioödem, Lyell-Syndrom (toxische epidermale Nekrolyse), SJS, Urtikaria, AMelexanthem, AMlexanthem mit Eosinophilie u. system. Manifestationen. Akute generalisierte exanthematöse Pustulose.

Wechselwirkungen

Generell k. Miconazol d. Metabolisierung v. AM die über Enzyme d. Cytochrom-P-450 - bes. Subtyp 3A u. 2C9 - abgebaut werden, hemmen. Daraus kann sich f. diese Mittel eine Verstärkung d. Wirk., einschl. d. NW ergeben. Bitte beachten Sie dazu die Fachinfo.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Enth. Benzylalk. u. Propylenglycol kannmögl. Hautreizungen hervorrufen. Schwere NW („Gasping-Syndrom“) durch Benzylalk. b. Neugebor. u. Kleinkdr. mögl. Aufgrund von Akkumulations bei Kleinkdr. (unter 3 J.) nicht länger als 1 Wo. anwenden. Große Mengen Benzylalk. insb. b. Pers. mit eingeschr. Nierenfunkt. u. in der Schw. u. Stillzeit nur unter Vorsicht (s. Fachinfo.).

Dosierung

Sgl. u. Kdr. 4 - 24 Mon.: 1 ml bzw. 1,25g Gel , 4-x tgl. Erw. u. Kdr. ab 2 J.: 2ml bzw. 2,5g Gel, 4-x tgl. Nach den Mahlzeiten anw. Gel nicht sofort schlucken, so lange wie mögl. im Mund behalten. Falls die Anzeichen des Mundsoors nicht innerh. der ersten 5 T. nach Behandlungsbeg. zurückgehen, sollte man den Arzt aufsuchen. Die Anw. des AM ist bei erstmaligem Auftreten der Erkrank. Sowie bei mehrmal. Erkrank. Im Verlauf der vergangenen 12 Mo. unter ärztl. Kontrolle durchzuf.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

Quelle:
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