Legapas® Tropfen

Hinweise

Packungsabbildung Legapas® Tropfen von Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH

Hersteller

Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH

Beipackzettel

PDFBeipackzettel Legapas® Tropfen

Wirkstoffe

Cascararinden-Fluidextrakt

Weitere Bestandteile

Ethanol 30% (V/V), Ethanol 90% (V/V), Wasser, gereinigtes

Darreichungsform

Tropfen zum Einnehmen, Lsg.

Packungen

  • Legapas® Tropf. 20ml N1
  • Legapas® Tropf. 45ml N2

Zusammensetzung

1g (=1ml) enth.: Fluidextr. (1:1,0-1,2) aus Cascararinde 500mg, entspr. 20mg Hydroxyanthracen-Glykoside, ber. als Cascarosid A (Auszugsm.: Ethanol 30% m/m). Sonst. Bestandteile: Ethanol 90% (V/V), gereinigtes Wasser. Enth. 23 Vol-% Alkohol.

Anwendung

Zur kurzfristigen Anw. b. Obstipation.
Hinw.: Bei einer Verstopf., die länger als 1 Wo. andauert, ist ein Arzt aufzusuchen.

Gegenanzeigen

Überempfindlichk. geg. Cascararinde. Darmverschluss, Appendizitis, chron.-entzündl. Erkrank. des Darmes z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, abdominale Schmerzen unbekannter Ursache; schwere Dehydratation m. Wasser- u. Elektrolytverlusten; Kdr. unter 12 J., b. gleichz. Einn. v. Herzglykosiden, Antiarrhythmika, Diuretika, Nebennierenrindensteroiden u. Süßholzwurzel erst nach Rückspr. mit dem Arzt einn.

Schwangerschaft

Kontraindiziert (keine ausr. Untersuch.).

Stillzeit

Kontraindiziert (keine ausr. Untersuch.).

Nebenwirkungen

Sehr selten krampfartige Magen-Darm-Beschw. In diesen Fällen ist eine Dosisreduktion erforderl. Im Laufe d. Behandl. kann eine harmlose Rotfärb. des Harns auftreten. Bei einem chron. Gebrauch/Missbrauch kann es zu Stör. des Wasser- u. Elektrolythaushaltes kommen. Auftretende Durchfälle können insbes. zu Kaliumverlusten führen. Der Kaliumverlust kann zu Stör. d. Herzfunkt. u. zu Muskelschwäche führen, insbes. b. gleichz. Einnahme v. Herzglykosiden, Diuretika u. Nebennierenrindensteroiden. Bei einem chron. Gebrauch kann es zur Albuminurie u. Hämaturie kommen. Weiterhin kann eine Pigmentierung d. Darmschleimhaut (Pseudomelanosis coli) auftreten, die sich nach Absetzen des Arzneimittels i.d.R. zurückbildet.

Wechselwirkungen

Bei chron. Gebrauch/Mißbrauch ist durch Kaliummangel eine Verstärkung der Herzglykosidwirkung sowie eine Beeinflussung der Wirk. v. Antiarrhythmika mögl. Kaliumverluste können durch Kombination m. Thiaziddiuretika, Nebennierenrindensteroiden u. Süßholzwurzel verstärkt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Eine über die kurzdauernde Anw. hinausgehende Einn. stimulierender Abführmittel kann zu einer Verstärkung d. Darmträgheit führen. Das Präp. sollte nur dann eingesetzt werden, wenn durch eine Ernährungsumstellung od. durch Quellstoffpräp. keine therapeut. Effekt zu erzielen ist.

Hinweis

Bei inkontinenten erwachsenen Personen (mit unkontrolliertem Stuhlgang) sollte bei der Einnahme v. Legapas® ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch Wechseln der Vorlage vermieden werden.

Dosierung

Die max. Tagesdosis an Hydroxyanthracen-Derivaten beträgt 30mg. Dies entspricht 50 Tropfen Legapas®. Als Dosierungen ergeben sich daraus: Erw. u. Kdr. > 12J.: 1x tgl. 30-50 Tropf. auf ½ Tasse heißes Wasser. Die individ. richtige Dosierung ist die geringste, die erforderl. ist, um einen weichgeformten Stuhl zu erhalten. Wirk.-eintritt nach 8-12 h. Nicht länger als 1-2 Wo. od. höheren Dosen einn.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

Quelle:

Gelbe Liste Pharmindex: Legapas® Tropfen

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