Imidin® für Kinder 0,05% (0,5 mg/ml) Nasenspray, Lösung

Hinweise

Packungsabbildung Imidin® für Kinder 0,05% (0,5 mg/ml) Nasenspray, Lösung von Aristo Pharma GmbH

Hersteller

Aristo Pharma GmbH

Beipackzettel

Kein Beipackzettel vom Hersteller bereitgestellt

Wirkstoffe

Xylometazolin hydrochlorid

Weitere Bestandteile

Meerwasser, Kaliumdihydrogenphosphat, Wasser, gereinigtes

Darreichungsform

Nasenspray, Lösung

Packungen

  • Imidin® für Kinder 0,05% (0,5 mg/ml) Nasenspray, Lösung 10ml N1

Zusammensetzung

1 ml Nasenspray, Lsg. enth. 0,5 mg Xylometazolin-HCl; 1 Dosis (=0,09 ml) enth. 0,045 mg Xylometazolin-HCl. Sonst. Bestandt.: Gereinigtes Meerwasser, Kaliumdihydrogenphosphat, Gereinigtes Wasser.

Anwendung

Kdr. von 2 bis 10 Jahren: Zur symptomatischen Behandlung einer verstopften Nase.

Gegenanzeigen

Zustand nach transsphenoidaler Hypophysektomie od. anderen transnasalen/transoralen operativen Eingriffen, die die Dura Mater freilegen; Kleinkdr. < 2 J. Trockene Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis sicca).

Schwangerschaft

Imidin® für Kinder kann währ. d. Schwangerschaft gemäß den Anweisungen max. 1 Wo. angewendet werden. Vorsicht bei Hypertonie und Anzeichen unzureichender Blutversorgung des ungeborenen Kindes.

Stillzeit

Sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung. Da eine Überdosierung zu einer Verringerung d. Milchproduktion führen kann, darf während des Stillens die empfohl. Dosierung nicht überschritten werden.

Nebenwirkungen

Erkrank. des Immunsystems: Gelegentlich: systemische allergische Reaktionen. Psychiatr. Erkrank.: Sehr selten: Nervosität, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit/Benommenheit (vor allem bei Kindern). Erkrank. des Nervensystems: Halluzinationen (vorr. b. Kindern). Kopfschmerzen, Sehr selten: Konvulsionen (insb. b. Kindern). Herzerkrank: Selten: Herzklopfen, Tachykardie. Sehr selten: Arrhythmien. Gefäßerkrank.: Selten: Hypertonie. Erkrank. d. Atemwege, des Brustraums u. Mediastinums: Gelegentlich: Nach Abklingen der Wirkung verstärkte Schleimhautschwellung, Nasenbluten. Sehr selten: Apnoe bei jungen Säugl. u Neugeborenen. Erkrank. des Gastrointestinaltraktes: Selten: Übelkeit. Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Häufig: Stechen oder Brennen in Nase und Rachen, Trockenheit der Nasenschleimhaut, Sehr selten: Müdigkeit.

Wechselwirkungen

Die kombin. Anw. v. Xylometazolin u. trizykl. od. tetrazykl. Antidepressiva, MAO-Hemmern od. innerhalb v. zwei Wo. nach Absetzen d. MAO-Hemmers, möglichst nicht kombinieren mit blutdrucksenkenden (z. B. Methyldopa) od. potent. blutdrucksteigernden Arzneimitteln (z. B. Doxapram, Ergotamin, Oxytocin).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Vorsicht bei Pat. m. mit verstärkter Reaktion auf sympathomimetische Substanzen. Patienten mit Long-QT-Syndrom, die mit Xylometazolin behandelt werden, haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien. Anw. nur nach sorgf. Nutzen-Risiko-Abwägung bei Pat., die mit MAO-Hemmern o. pot. blutdrucksteig. AM beh. werden, erhöhtem Augeninnendruck insb. Engwinkelglaukom, koron. Herzkrankh., Hypertonie, Phäochromozytom, Hyperthyreose, Diabetes, Porphyrie, Prostatahyperplasie. Rebound Effekt bei längerem Gebrauch möglich.

Dosierung

1 Sprühstoß in jede Nasenöffnung, nicht öfter als alle 10-12 Stunden. Falls erforderlich kann das Arzneimittel bis zu 3-mal täglich angewendet werden. Maximale Behandlungsdauer: 5 Tage.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

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