Imidin® 0,1% (1 mg/ml), Nasenspray, Lösung

Hinweise

Packungsabbildung Imidin® 0,1% (1 mg/ml), Nasenspray, Lösung von Aristo Pharma GmbH

Hersteller

Aristo Pharma GmbH

Beipackzettel

Kein Beipackzettel vom Hersteller bereitgestellt

Wirkstoffe

Xylometazolin hydrochlorid

Weitere Bestandteile

Citronensäure monohydrat, Natrium citrat, Glycerol 85%, Wasser, gereinigtes

Darreichungsform

Nasenspray, Lösung

Packungen

  • Imidin® 0,1% (1 mg/ml), Nasenspray, Lösung 10ml N1

Zusammensetzung

1 ml Lösung enth.: 1 mg Xylometazolinhydrochlorid. Ein Sprühstoß mit 0,09 ml Lösung enth. 0,09 mg Xylometazolinhydrochlorid. Sonst. Bestandt.: Citronensäure-Monohydrat, Natriumcitrat (Ph. Eur.), Glycerol 85 %, Gereinigtes Wasser.

Anwendung

Zur Abschwellung d. Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsw. auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allerg. Schnupfen (Rhinitis allergica). Für Erw. u. Schulkinder bestimmt.

Gegenanzeigen

Trockene Entzünd. d. Nasenschleimhaut (Rhinitis sicca); Zustand nach transsphenoidaler Hypophysektomie od. anderen operativen Eingriffen, die die Dura Mater freilegen; Kleinkdr. unter 6 J.

Schwangerschaft

Sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung.

Stillzeit

Sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung.

Nebenwirkungen

Erkr. des Immunsystems: Gelegentl.: Überempfindlichkeitsreakt. (Angioödem, Hautausschlag, Juckreiz). Erkr. des Nervensystems: Sehr selten: Unruhe, Schlaflosigkeit, Müdigkeit (Schläfrigkeit, Sedierung), Kopfschmerzen, Halluzinationen (vorrangig bei Kindern). Herzerkr.: Selten: Herzklopfen, Tachykardie, Hypertonie. Sehr selten: Arrhythmien. Erkr. d. Atemwege, des Brustraums u. Mediastinums: Häufig: Brennen u. Trockenheit d. Nasenschleimhaut, Niesen. Gelegentl.: Nach Abklingen d. Wirkung verstärkte Schleimhautschwellung, Nasenbluten. Sehr selten: Apnoe bei jungen Säuglingen u. Neugeborenen. Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- u. Knochenerkr.: Sehr selten: Konvulsionen (insbes. bei Kindern).

Wechselwirkungen

Die kombinierte Anw. v. Xylometazolin u. trizykl. Antidepressiva, MAO-Hemmern v. Tranylcypromin-Typ, blutdrucksteigernden Arzneim. kann zu einer Blutdruckerhöhung führen u. sollte daher möglichst vermieden werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Patienten mit Long-QT-Syndrom, die mit Xylometazolin behandelt werden, haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien. Anw. nur nach sorgf. Nutzen-Risiko-Abwägung bei Pat., die mit MAO-Hemmern o. pot. blutdrucksteig. AM beh. werden, erhöhtem Augeninnendruck insb. Engwinkelglaukom, koron. Herzkrankh., Hypertonie, Phäochromozytom, Hyperthyreose, Diabetes, Porphyrie, Prostatahyperplasie. Dauergebrauch kann zu Rhinitis medicamentosa bis hin zur Atrophie d. Nasenschleimhaut/Rhinitis sicca führen.

Dosierung

2-3-mal tägl. ein Sprühstoß in jede Nasenöffnung. Darf nicht länger als 7 Tage angewendet werden.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

Quelle:
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