Ibuprofen AbZ 40 mg/ml Sirup

Hinweise

Packungsabbildung Ibuprofen AbZ 40 mg/ml Sirup von AbZ-Pharma GmbH

Hersteller

AbZ-Pharma GmbH

Beipackzettel

PDFBeipackzettel Ibuprofen AbZ 40 mg/ml Sirup

Wirkstoffe

Ibuprofen

Weitere Bestandteile

Sucrose, Glucose, Xanthan gummi, Polysorbat 80, Citronensäure monohydrat, Kalium sorbat, Saccharin natrium, Erdbeer-Aroma, 207 420, Sahne-Aroma, 225081, Symrise, Wasser, gereinigtes

Darreichungsform

Sirup

Packungen

  • Ibuprofen AbZ 40 mg/ml Sirup 100ml N1

Zusammensetzung

1 ml Sirup enth. 20 mg; 40 mg Ibuprofen. 2,5 ml Sirup enth. 50 mg; 100 mg Ibuprofen. Sonst. Bestandt.: Sucrose, Glucose, Xanthangummi, Polysorbat 80, Citronensäure-Monohydrat, Kaliumsorbat (Ph.Eur.), Saccharin-Natrium, Erdbeer-Aroma 207420, Sahne-Aroma 225081, Gereinigtes Wasser.

Anwendung

Kurzzeitige symptomat. Behandl. von: leichten bis mäßig starken Schmerzen, Fieber.

Gegenanzeigen

Bronchospasmus, Asthma, Rhinitis, Angioödem od. Urtikaria nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure od. and. nicht-steroidalen Entzündungshemmern in der Vergangenheit, Blutbildungsstör. unklarer Ursache, schwere Leber- od. Nierenfunktionsstör. od. starke, nicht ausr. behandelte kardiale Beschwerden, Schwangerschaft im letzten Drittel, anamnestisch bekannte gastrointestinale Blutung od. Perforation im Zusammenhang mit einer vorausgegangenen NSAR-Therapie, bestehende od. in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene peptische Ulzera od. Hämorrhagien (mind. 2 unterschiedl. Episoden nachgewiesener Ulzeration od. Blutung), schwere Herzinsuff. (NYHA-Klasse IV), schwere Dehydratation (verursacht durch Erbrechen, Diarrhoe od. unzureichende Flüssigkeitsaufnahme), zerebrovaskuläre od. sonst. aktive Blutung. -40 mg/ml Sirup: Kdr. unter 10 kg (1 J.).

Schwangerschaft

Im 1. u. 2. Drittel der Schwangerschaft nur verordnen, wenn eindeutig notw., im dritten Schwangerschaftstrimenon kontraind.

Stillzeit

Bei kurzfristiger Anw. ist Unterbrechung des Stillens nicht erforderl.

Nebenwirkungen

Geringfügig erhöhtes Risiko arterieller thrombotischer Ereignisse (z. B. Myokardinfarkt od. Schlaganfall). Exazerbationen von infektionsbedingter Entzünd. (z. B. Entwickl. einer nekrotisierenden Fasciitis), Symptomatik einer aseptischen Meningitis, wie z. B. starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteife od. Bewusstseinseintrübung. Stör. der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Erste Anzeichen können Fieber, Halsschmerzen, oberflächl. Wunden im Mund, grippeähnl. Symptome, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten od. Hautblutungen sein. Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Pruritus sowie Asthmaanfälle (möglicherw. mit Blutdruckabfall), schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, die sich mit Gesichtsödem, Zungenschwellung, Schwellung der Kehlkopfschleimhaut mit Atemwegsobstruktion, Dyspnoe, Tachykardie und Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohl. Schock äußern können. Psychotische Reaktionen, Depression. Kopfschmerz, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit, Müdigkeit. Sehstör. Tinnitus. Palpitationen, Herzinsuff., Myokardinfarkt. Arterielle Hypertonie. Gastrointestinale Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Meteorismus, Diarrhoe, Obstipation und geringfügige gastrointestinale Blutungen, die in Ausnahmefällen zu einer Anämie führen können, gastrointestinale Ulzera u. U. mit Blutung od. Perforation), ulzerative Stomatitis, Exazerbation einer Colitis od. eines Morbus Crohn, Gastritis, Ösophagitis, Pankreatitis, intestinale, diaphragmaartige Strikturen. Der Pat. sollte angewiesen werden, Ibuprofen abzusetzen und bei Auftreten von stärkeren epigastrischen Schmerzen, Hämatemesis, Blut im Stuhl od. Teerstuhl umgehend einen Arzt aufzusuchen. Leberfunktionsstör., Leberschäden, insbes. bei Langzeittherapie, Leberversagen, akute Hepatitis. Bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom od. toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), Alopezie, schwere Hautinfektionen mit Weichteilkomplikationen währ. einer Varizelleninfektion, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP). Nierengewebsschädigung (Papillennekrose), insbes. bei Langzeittherapie, erhöhte Harnsäurekonz. im Blut, vermind. Urinausscheidung, Ausbildung von Ödemen, insbes. bei Pat. mit arterieller Hypertonie od. Niereninsuff., nephrotisches Syndrom, interstitielle Nephritis, die mit einer akuten Niereninsuff. einhergehen kann. Verkehrshinweis!

Wechselwirkungen

And. NSAR, einschl. Salicylate, Acetylsalicylsäure, Diuretika, ACE-Hemmer, Betarezeptorenblocker, Angiotensin-II-Antagonisten, Antikoagulanzien, Thrombozyten-Aggregationshemmer u. selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), Glucocorticoide, Digoxin, Phenytoin, Lithium, Methotrexat, Zidovudin, Ciclosporin, Sulfonylharnstoffe, Tacrolimus, Probenecid u. Sulfinpyrazon, Chinolon-Antibiotika, Voriconazol u. Fluconazol (CYP2C9 Inhibitoren).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

AM enth. Sucrose u. Glucose!

Dosierung

Bei Kdrn. und Jugendl. wird Ibuprofen in Abhängigkeit von KG bzw. Alter dosiert, in der Regel mit 7 bis 10 mg/kg KG als ED, bis max. 30 mg/kg KG als Tagesgesamtdosis. Die Anwendung bei Kdrn. unter 7 kg (6 Mon.) wird nicht empfohlen. Stand: Oktober 2019

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

Quelle:

Gelbe Liste Pharmindex: Ibuprofen AbZ 40 mg/ml Sirup

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