Ibu-ratiopharm® Lysinat Schmerztabletten 500mg Tablettenbox

Hinweise

Packungsabbildung Ibu-ratiopharm® Lysinat Schmerztabletten 500mg Tablettenbox von ratiopharm GmbH

Hersteller

ratiopharm GmbH

Beipackzettel

Kein Beipackzettel vom Hersteller bereitgestellt

Wirkstoffe

Ibuprofen DL-lysin

Weitere Bestandteile

Croscarmellose natrium, Hypromellose, Talkum, Magnesium stearat (pflanzlich), Cellulose, mikrokristalline, Macrogol 6000, Glycerol 85%, Siliciumdioxid, hochdisperses

Darreichungsform

Filmtbl.

Packungen

  • Ibu-ratiopharm® Lysinat 500mg Box 20 Filmtbl.

Zusammensetzung

Jede Filmtbl. enth. 500 mg Ibuprofen-DL-Lysin (1:1) (entspr. 292,6 mg Ibuprofen). Sonst. Bestandt.: Mikrokrist. Cellulose, Hypromellose, Croscarmellose-Natrium, Glycerol 85 %, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Macrogol 6000, Talkum, Hochdisp. Siliciumdioxid.

Anwendung

Leichte bis mäßig starke Schmerzen, akute Kopfschmerzphase bei Migräne mit u. ohne Aura, Fieber.

Gegenanzeigen

Bekannte Reakt. v. Bronchospasmus, Asthma, Rhinitis od. Urtikaria nach der Einnahme v. Acetylsalicylsäure od. and. nicht-steroidalen Entzündungshemmern in d. Vergangenheit, ungeklärte Blutbildungsstör., bestehende od. in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene peptische Ulcera od. Hämorraghien (mind. 2 unterschiedl. Episoden nachgewiesener Ulceration od. Blutung), gastrointestinale Blutungen od. Perforation in der Anamnese im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR), zerebrovaskuläre od. and. aktive Blutungen, schwere Leber- od. Nierenfunktionsstör., schwere Herzinsuff. (NYHA-Klasse IV), letztes Drittel der Schwangerschaft. Kdr. unter 40 Kg (12 J.).

Schwangerschaft

Währ. des 1. u. 2. Drittel der Schwang. nur geben, wenn unbedingt notwendig. Kontraind. im letztes Drittel der Schwangerschaft.

Stillzeit

Bei kurzfristiger Anwendung ist eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderl.

Nebenwirkungen

Peptische Ulcera, Perforationen od. Blutungen, manchmal tödl., Verdauungsbeschw., abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Hämatemesis, Bluthochdruck,geringfügig erhöhtes Risiko arterieller thrombotischer Ereignisse (z. B. Myokardinfarkt od. Schlaganfall). Palpitationen, Ödeme, Herzinsuff. Herzinfarkt. Stör. der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächl. Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. Zentralnervöse Stör. wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit, Müdigkeit. Sehstör. Tinnitus, Hörstör. Gastrointestinale Beschw. wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Diarrhoe, Verstopfung, u. geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Anämie verursachen können, gastrointestinale Ulzera, u. U. mit Blutung u. Durchbruch, ulzerative Stomatitis, Verstärkung einer Colitis u. eines Morbus Crohn, Gastritis, Ösophagitis, Pankreatitis, intestinale, diaphragmaartige Strikturen. Ausbildung von Ödemen, insbes. bei Pat. mit arterieller Hypertonie od. Niereninsuff.; nephrotisches Syndrom; interstitielle Nephritis, die mit einer akuten Niereninsuff. einhergehen kann, Papillennekrosen, erhöhte Harnsäurekonz. im Blut. Bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom u. toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), Alopezie, schwere Hautinfektionen u. Weichteilkomplikationen währ. einer Varizelleninfektion. Verschlechterung infektionsbedingter Entzünd. (z. B. Entwickl. einer nekrotisierenden Fasciitis). Symptomatik einer aseptischen Meningitis mit Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber od. Bewusstseinstrübung. Arterielle Hypertonie. Überempfindlichkeitsreakt. mit Hautausschlägen u. Hautjucken sowie Asthmaanfällen (ggf. mit Blutdruckabfall), schwere allg. Überempfindlichkeitsreakt. (Gesichtsödem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohl. Schock). Leberfunktionsstör., Leberschäden, insbes. bei Langzeittherapie, Leberversagen, akute Hepatitis. Psychotische Reaktionen, Depression. Verkehrshinweis!

Wechselwirkungen

And. NSAR einschl. Salicylate, Digoxin, Phenytoin, Lithium, Diuretika, Antihypertonika, ACE-Hemmer, Betarezeptorenblocker, Angiotensin-II-Antagonisten, Acetylsalicylsäure, Glukokortikoide, Thombozyten-Aggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure u. SSRI, Methotrexat, Ciclosporin, blutgerinnungshemmende Mittel, Sulfonylharnstoffe, Tacrolimus, Zidovudin, Probenecid, Sulfinpyrazon.

Dosierung

Jugendl. ab 15 J. u. Erw.: 200-400 mg Ibuprofen. Tagesgesamtdosis sollte ca. 2040 mg Ibuprofen-DL-Lysin (1:1) (entspr. 1200 mg Ibuprofen) nicht überschreiten u. auf 2-4 Einzelgaben über den Tag verteilt werden. Jugendl. ab 12 J.-15 J.: empfohl- Tagesgesamtdosis ca. 34 bis zu ca. 50 mg Ibuprofen-DL-Lysin (1:1) pro kg KG (entspr. 20-30 mg Ibuprofen pro kg KG), verteilt auf 3-4 Einzelgaben. Stand: Januar 2018

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

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