IBU-ratiopharm® 2% Fiebersaft für Kinder, 20 mg/ ml Sirup

Hinweise

Packungsabbildung IBU-ratiopharm® 2% Fiebersaft für Kinder, 20 mg/ ml Sirup von ratiopharm GmbH

Hersteller

ratiopharm GmbH

Beipackzettel

PDFBeipackzettel IBU-ratiopharm® 2% Fiebersaft für Kinder, 20 mg/ ml Sirup

Wirkstoffe

Ibuprofen

Weitere Bestandteile

Sucrose, Glucose, Xanthan gummi, Polysorbat 80, Citronensäure monohydrat, Kalium sorbat, Saccharin natrium, Erdbeer-Aroma, o.w.A., Sahne-Aroma, o.w.A., Wasser, gereinigtes

Darreichungsform

Sirup

Packungen

  • IBU-ratiopharm® 2% Fiebersaft für Kinder 100ml N1

Zusammensetzung

1 ml Sirup enth. 20 mg; 40 mg Ibuprofen. 2,5 ml Sirup enth. 50 mg; 100 mg Ibuprofen. Sonst. Bestandt.:. Sucrose, Glucose, Xanthangummi, Polysorbat 80, Citronensäure-Monohydrat, Kaliumsorbat (Ph.Eur.), Saccharin-Natrium, Erdbeer-Aroma 207420, Symrise, Sahne-Aroma 225081, Symrise, Gereinigtes Wasser.

Anwendung

Leichte bis mäßig starke Schmerzen, Fieber.

Gegenanzeigen

Bronchospasmus, Asthma, Rhinitis, Angioödem od. Urtikaria im Zusammenhang mit der Einnahme von Acetylsalicylsäure od. and. nicht-steroidalen Entzündungshemmern (NSAR) in der Anamnese, Blutbildungsstör. unklarer Ursache, schwere Leber- od. Nierenfunktionsstör. od. starke, nicht ausr. behandelte kardiale Beschw., Schwangerschaft im letzten Drittel, anamnestisch bekannte gastrointestinale Blutung od. Perforation im Zusammenhang mit einer vorausgegangenen NSAR-Therapie, bestehende od. in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene peptische Ulzera od. Hämorrhagien (mind. 2 unterschiedl. Episoden nachgewiesener Ulzeration od. Blutung), schwere Herzinsuff. (NYHA-Klasse IV), schwere Dehydratation (verursacht durch Erbrechen, Diarrhoe od. unzureichende Flüssigkeitsaufnahme), zerebrovaskuläre od. sonst. aktive Blutung. -4 % Fiebersaft: Kdr. unter 10 kg (1 J.).

Schwangerschaft

Währ. des ersten u. zweiten Trimenons der Schwangerschaft nur geben, wenn unbedingt notwendig, im dritten Trimenon kontraind.

Stillzeit

Bei kurz dauernder Behandl. ist Unterbrechung des Stillens nicht notwendig.

Nebenwirkungen

Geringfügig erhöhtes Risiko arterieller thrombotischer Ereignisse (z. B. Myokardinfarkt od. Schlaganfall). Exazerbationen von infektionsbedingter Entzünd. (z. B. Entwickl. einer nekrotisierenden Fasciitis), Symptomatik einer aseptischen Meningitis, wie z. B. starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteife od. Bewusstseinseintrübung. Stör. der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Erste Anzeichen können Fieber, Halsschmerzen, oberflächl. Wunden im Mund, grippeähnl. Symptome, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten od. Hautblutungen sein. Überempfindlichkeitsreakt. mit Hautausschlag u. Pruritus sowie Asthmaanfälle (möglicherw. mit Blutdruckabfall)., schwere Überempfindlichkeitsreakt., die sich mit Gesichtsödem, Zungenschwellung, Schwellung der Kehlkopfschleimhaut mit Atemwegsobstruktion, Dyspnoe, Tachykardie u. Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohl. Schock äußern können. Psychotische Reaktionen, Depression. Kopfschmerz, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit, Müdigkeit. Sehstör. Tinnitus. Palpitationen, Herzinsuff., Myokardinfarkt. Arterielle Hypertonie. Gastrointestinale Beschw. wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Meteorismus, Diarrhoe, Obstipation u. geringfügige gastrointestinale Blutungen, die in Ausnahmefällen zu einer Anämie führen können, gastrointestinale Ulzera u. U. mit Blutung od. Perforation), ulzerative Stomatitis, Exazerbation einer Colitis od. eines Morbus Crohn, Gastritis, Ösophagitis, Pankreatitis, intestinale, diaphragmaartige Strikturen. Der Pat. sollte angewiesen werden, Ibuprofen abzusetzen u. bei Auftreten von stärkeren epigastrischen Schmerzen, Hämatemesis, Blut im Stuhl od. Teerstuhl umgehend einen Arzt aufzusuchen. Leberfunktionsstör., Leberschäden, insbes. bei Langzeittherapie, Leberversagen, akute Hepatitis. Bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom od. toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), Alopezie, schwere Hautinfektionen mit Weichteilkomplikationen währ. einer Varizelleninfektion. Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS). Nierengewebsschädigung (Papillennekrose), insbes. bei Langzeittherapie, erhöhte Harnsäurekonz. im Blut, vermind. Urinausscheidung, Ausbildung von Ödemen, insbes. bei Pat. mit arterieller Hypertonie od. Niereninsuff., nephrotisches Syndrom, interstitielle Nephritis, die mit einer akuten Niereninsuff. einhergehen kann. Verkehrshinweis!

Wechselwirkungen

And. NSAR, einschl. Salicylate, Acetylsalicylsäure, Diuretika, ACE-Hemmer, Betarezeptorenblocker, Angiotensin-II-Antagonisten, Antikoagulantien, Thrombozyten-Aggregationshemmer, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), Glucocorticoide, Digoxin, Phenytoin, Lithium, Methotrexat, Zidovudin, Ciclosporin, Sulfonylharnstoffe, Tacrolimus, Probenecid, Sulfinpyrazon, Chinolon-Antibiotika, Voriconazol u. Fluconazol (CYP2C9 Inhibitoren).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! AM enth. Sucrose u. Glucose!

Dosierung

Bei Kdrn. u. Jugendl. wird Ibuprofen in Abhängigkeit von Körpergewicht (KG) bzw. Alter dosiert, in der Regel mit 7 bis 10 mg/kg KG als ED, bis max. 30 mg/kg KG als Tagesgesamtdosis. Das Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik u. der max. TD. Ein Intervall von mind. 6 Std. sollte eingehalten werden. Stand: Januar 2018

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

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