Ferrum Hausmann®, 100 mg Eisen, Hartkapsel, retardiert

Hinweise

Packungsabbildung Ferrum Hausmann®, 100 mg Eisen, Hartkapsel, retardiert von Vifor Pharma Deutschland GmbH

Hersteller

Vifor Pharma Deutschland GmbH

Beipackzettel

PDFBeipackzettel Ferrum Hausmann®, 100 mg Eisen, Hartkapsel, retardiert

Wirkstoffe

Eisen(II)-fumarat

Weitere Bestandteile

Maisstärke, Povidon K 30, Schellack, Stearinsäure, Gelatine, Natriumdodecylsulfat, Sucrose, Talkum, Brillantblau, Titandioxid

Darreichungsform

Hartkapsel, retardiert

Packungen

  • Ferrum Hausmann®, 100 mg Eisen 20 Hartkaps., retardiert N1
  • Ferrum Hausmann®, 100 mg Eisen 50 Hartkaps., retardiert N2
  • Ferrum Hausmann®, 100 mg Eisen 100 Hartkaps., retardiert N3

Zusammensetzung

-Hartkaps., retardiert: 1 Retardkapsel enth. Eisen(II)-fumarat 304,2 mg (entspr. Eisen(II)-Ionen 100mg). Sonstige Bestandteile: Sucrose, Maisstärke, Povidon (K30), Schellack, Talk, Stearinsäure (Ph.Eur.), Gelatine, Natriumdodecylsulfat, Brillantblau FCF (E133), Titandioxid (E171).
-Lsg.:
1 ml Lösung enth. 172,4-200 mg Eisen(III)-hydroxid-Polymaltose-Komplex (IPC) (entspr. 50 mg Eisen). Sonstige Bestandteile: Gereinigtes Wasser, Sucrose, Natriummethyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur.) (E219), Natriumpropyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur.) (E217), Sahne-Aroma, Natriumhydroxid.
-Sirup: 5 ml Sirup enth. 172,5-200 mg Eisen(III)-hydroxid-Polymaltose-Komplex (entspr. 50 mg Eisen). Sonstige Bestandteile: Gereinigtes Wasser, Sorbitol-Lösung (70 %), Sucrose, Sahne-Aroma, Natriummethyl-4-hydroxybenzoat (E219), Natriumpropyl-4-hydroxybenzoat (E217), Natriumhydroxid.

Anwendung

Eisenmangelzustände. Hartkaps., retardiert: bei Erw. u. Kdr. ab 12 J.

Gegenanzeigen

Hämochromatosen, Hämosiderose, hämolytische Anämien, Infekt- und Tumoranämien, sofern nicht gleichzeitig ein Eisenmangel besteht, sideroachrestische Anämien, Bleianämien, Thalassämien, Eisenüberladung, Eisenverwertungsstörungen, schwere Leber- und Nierenerkrankungen. Anämien, die nicht durch Eisenmangel hervorgerufen werden, wie hämolytische Anämie oder Megaloblastenanämie aufgrund eines Vitamin-B12-Mangels. Bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes wie Magenschleimhautentzündung, Magen- und Darmgeschwüren und entzündlichen Darmerkrankungen (z.B. Colitis ulzerosa, M. Crohn) sind vor der Anwendung Nutzen und Risiko gegeneinander abzuwägen.

Nebenwirkungen

-Hartkaps., retardiert: Gastrointestinal-Trakt: Selten: Obstipation. Sehr selten: Abdominalschmerzen, Oberbauchschmerzen, Diarrhöe, Dyspepsie, Übelkeit, Erbrechen, Zungenverfärbungen, Zahnverfärbungen. Haut u. subkutanes Gewebe: Sehr selten allergische Dermatitis, Rötung, Urtikaria, Pruritus. Metabolismus, Ernährungsstörungen: Sehr selten: Verringerter Appetit. In Einzelfällen Verschlechterung eines Gelenkrheumatismus. Bei Gabe hoher Dosen kann es zu Magen-Darm-Blutungen u. in ungünstigen Fällen zur Perforation kommen. Wie bei allen oralen Eisenpräparaten kann während der Behandlung eine Dunkelfärbung des Stuhles auftreten.
-Lsg.: Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Sehr häufig: Verfärbung der Faeces. Häufig: Diarrhoe, Übelkeit, Dyspepsie. Gelegentlich: Erbrechen, Obstipation, Abdominalschmerzen, Zahnverfärbung. Erkrankungen der Haut u. des Unterhautzellgewebes: Gelegentlich: Ausschlag, Pruritus. Erkrankungen des Nervensystems: Gelegentlich: Kopfschmerzen.
-Sirup: Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Sehr häufig: Verfärbung der Faeces. Häufig: Diarrhoe, Übelkeit, Dyspepsie. Gelegentlich: Erbrechen, Obstipation, Abdominalschmerzen, Zahnverfärbung. Erkrankungen der Haut u. des Unterhautzellgewebes: Gelegentlich: Ausschlag, Pruritus. Erkrankungen des Nervensystems: Gelegentlich: Kopfschmerzen.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

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