Dobendan Direkt Flurbiprofen Spray 8,75 mg/Dosis Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung

Hinweise

Packungsabbildung Dobendan Direkt Flurbiprofen Spray 8,75 mg/Dosis Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung von Reckitt Benckiser Deutschland GmbH

Hersteller

Reckitt Benckiser Deutschland GmbH

Beipackzettel

Kein Beipackzettel vom Hersteller bereitgestellt

Wirkstoffe

Flurbiprofen

Weitere Bestandteile

Betadex, Natriummonohydrogenphosphat dodecahydrat, Citronensäure monohydrat, Methyl-4-hydroxybenzoat, Propyl-4-hydroxybenzoat, Natriumhydroxid, Minz-Aroma, o.w.A., Kirsch-Aroma, o.w.A., 2-Isopropyl-2,3,N-trimethylbutyramid, Saccharin natrium, Hydroxypropylbetadex, Wasser, gereinigtes

Darreichungsform

Lösung zur Anw. in d. Mundhöhle

Packungen

  • Dobendan Direkt Flurbiprofen Spray 8,75 mg/Dosis 15ml

Zusammensetzung

Eine Dosis (3 Sprühstöße) enth. 8,75mg Flurbiprofen, entspr. 16,2mg/ml Flurbiprofen. Sonst. Bestandteile: Betadex, Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat (Ph.Eur.), Citronensäure-Monohydrat, Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E 218), Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E 216), Natriumhydroxid, Minze-Aroma, Kirsch-Aroma, N,2,3-Trimethyl-2-(propan-2-yl)butanamid, Saccharin-Natrium, Hydroxypropylbetadex 0,62, Gereinigtes Wasser.

Anwendung

Zur kurzzeitigen symptomatischen Behandl. von akuten Halsschmerzen bei Erwachsenen.

Gegenanzeigen

Pat., die nach Einnahme v. Acetylsalicylsäure od. anderen NSAR bereits Überempfindlichkeitsreakt. gezeigt haben (z. B. Asthma, Bronchospasmen, Rhinitis, Angioödem od. Urtikaria). Bestehende od. in d. Vergangenheit aufgetretene rezidivierende, peptische Magengeschwüre/-blutungen (zwei od. mehr separate Episoden mit nachgewiesener Ulzeration) u. Darmgeschwüre. Vorgeschichte mit Magen-Darm-Blutungen od. -Perforation, schwerer Kolitis, Blutungs- od. Blutbildungsstör., die mit einer früheren Therapie mit NSAR zusammenhängen. Letztes Trimester d. Schwangerschaft. Schwere Herz-, Nieren- od. Leberinsuff. Kdr. u. Jugendl. unter 18 J.

Schwangerschaft

Während des 1. u. 2. Schwangerschaftstrimesters sollte Flurbiprofen nicht angewendet werden. Während des 3. Schwangerschaftstrimesters kontraindiziert.

Stillzeit

Anwendung bei Stillenden nicht empfohlen.

Nebenwirkungen

Erkrank. des Blutes u. des Lymphsystems: Nicht bekannt: Anämie, Thrombozytopenie. Herzerkrank.: Nicht bekannt: Ödeme, Hypertonie, Herzinsuff. Erkrank. des Nervensystems: Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen, Parästhesie. Gelegentl.: Somnolenz. Erkrank. d. Atemwege, des Brustraums u. Mediastinums: Häufig: Rachenreizung. Gelegentl.: Verschlimmerung v. Asthma u. Bronchospasmen, Dyspnoe, erschwertes Ein- u./od. Ausatmen, oropharyngeale Blasenbildung, pharyngeale Hypoästhesie. Erkrank. des Gastrointestinaltrakts: Häufig: Durchfall, Ulzerationen d. Mundschleimhaut, Übelkeit, Schmerzen im Mund, orale Parästhesie, oropharyngeale Schmerzen, Unangenehmes Gefühl im Mund (warmes od. brennendes Gefühl od. Kribbeln). Gelegentl.: abdominale Distension, Abdominalschmerzen, Verstopfung, Mundtrockenheit, Dyspepsie, Flatulenz, Glossodynie, Dysgeusie, orale Dysästhesie, Erbrechen. Erkank. d. Haut u. des Unterhautzellgewebes: Gelegentl.: diverse Hautausschläge, Pruritus. Nicht bekannt: schwere Hautreakt. wie bullöse Reakt., einschl. Stevens-Johnson-Syndrom u. toxischer epidermaler Nekrolyse. Allgem. Erkrank. u. Beschw. am Verabreichungsort: Gelegentl.: Fieber, Schmerzen. Erkrank. des Immunsystems: Selten: anaphylakt. Reakt. Psychiatrische Erkrank.: Gelegentl.: Schlaflosigk. Leber- u. Gallenerkrank.: Nicht bekannt: Hepatitis.

Wechselwirkungen

Die gleichz. Anw. v.Flurbiprofen mit folg. AM sollte vermieden werden: Andere NSARs einsch. selektiver Cyclooxygenase-2-Inhibitoren, Acetylsalicylsäure (niedrig dosiert). Bei d. gleichz. Anw. v. Flurbiprofen mit folg. AM ist Vorsicht geboten: Antikoagulanzien, Thrombozytenaggregationshemmer, Antihypertensiva (Diuretika, ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Antagonisten), Alkohol, Herzglykoside, Ciclosporin, Kortikosteroide, Lithium, Methotrexat, Mifepriston, orale Antidiabetika, Phenytoin, Kaliumsparende Diuretika, Probenezid, Sulfinpyrazon, Chinolonantibiotika, Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI), Tacrolimus, Zidovudin.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Enth. Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E 218) u. Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E 216), welche Überempfindlichkeitsreakt., auch Spätreaktionen, hervorrufen können. Weitere Hinw. siehe Fachinformation.

Dosierung

Erw. ab 18 J.: Bei Bedarf alle 3-6 Std. eine Dosis (3 Sprühstöße) im hinteren Rachenraum applizieren. Die maximale Tagesdosis beträgt 5 Dosen. Es wird empfohlen, dieses Arzneimittel nicht länger als 3 Tage lang anzuwenden. Ausführl. Informationen siehe Fach- u./od. Gebrauchsinformation.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

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