Cetirizin Aristo® Allergiesaft 1 mg/ml Lösung zum Einnehmen

Hinweise

Packungsabbildung Cetirizin Aristo® Allergiesaft 1 mg/ml Lösung zum Einnehmen von Aristo Pharma GmbH

Hersteller

Aristo Pharma GmbH

Beipackzettel

Kein Beipackzettel vom Hersteller bereitgestellt

Wirkstoffe

Cetirizin dihydrochlorid

Weitere Bestandteile

Glycerol, Methyl-4-hydroxybenzoat, Propylenglycol, Saccharin natrium, Kirsch-Aroma, o.w.A., Natriumacetat-3-Wasser, Sorbitol-Lösung 70% (nicht kristallisierend), Essigsäure 99%, Wasser, gereinigtes

Darreichungsform

Lösung zum Einnehmen

Packungen

  • Cetirizin Aristo® Allergiesaft 1 mg/ml Lösung zum Einnehmen 75ml N1
  • Cetirizin Aristo® Allergiesaft 1 mg/ml Lösung zum Einnehmen 150ml N2

Zusammensetzung

1 ml Lösung zum Einnehmen enth. 1 mg Cetirizindihydrochlorid. Sonst. Bestandt.: Glycerol, Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur.), Propylenglycol, Saccharin-Natrium, Kirscharoma o. w. A., Natriumacetat-Trihydrat, Sorbitol-Lösung 70% (nicht kristallisierend) (Ph. Eur.), Essigsäure 99%, gereinigtes Wasser.

Anwendung

Bei Erwachs. u. Kdrn. ab 2 J.: zur Linderung v. nasalen u. okularen Sympt. bei saisonaler u. perennialer allerg. Rhinitis; zur Linderung v. Sympt. bei chronischer idiopath. Urtikaria.

Gegenanzeigen

Überempfindlichk. geg. Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur.), Hydroxyzin od. anderen Piperazin-Derivaten; Pat. mit schwerer Niereninsuff. mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min.

Schwangerschaft

Bei der Anw. in der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten.

Stillzeit

Bei der Anw. in der Stillzeit ist Vorsicht geboten.

Nebenwirkungen

Klinischen Studien: Es wurde gezeigt, dass Cetirizin in der empfohlenen Dosis nur geringe Nebenwirkungen auf das zentrale Nervensystem hat, einschließlich Schläfrigkeit, Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen. In einigen Fällen wurde eine paradoxe Stimulierung des zentralen Nervensystems beobachtet, Einzelfälle von Miktionsbeschwerden, Akkommodationsstörungen der Augen und Mundtrockenheit wurden gemeldet. Abdominalschmerzen, Übelkeit, Pharyngitis, Rhinitis. Erfahrungen nach der Markteinführung: Erkr. des Blutes u. des Lymphsystems: Sehr selten: Thrombozytopenie. Erkr. des Immunsystems: Selten: Überempfindlichk. Sehr selten: anaphylakt. Schock. Stoffwechsel- u. Ernährungsstör.: Nicht bekannt: gesteigerter Appetit. Psychiatrische Erkr.: Gelegentl.: Agitiertheit. Selten: Aggression, Verwirrtheit, Depression, Halluzinationen, Schlaflosigk. Sehr selten: Tics. Nicht bekannt: Suizidgedanken. Erkr. des Nervensystems: Gelegentl.: Parästhesie. Selten: Konvulsionen. Sehr selten: Dysgeusie, Synkope, Tremor, Dystonie, Dyskinesie. Nicht bekannt: Amnesie, Beeinträchtig. des Gedächtnisses. Augenerkr.: Sehr selten: Akkommodationsstör., verschwommenes Sehen, Okulogyration. Erkr. des Ohrs u. des Labyrinths: Nicht bekannt: Vertigo. Herzerkr.: Selten: Tachykardie. Erkr. des Gastrointestinaltrakts: Gelegentl.: Diarrhöe. Leber- u. Gallenerkr.: Selten: auffällige Leberfunktion (erhöhte Werte für Transaminasen, alkalische Phosphatase, g-GT u. Bilirubin). Erkr. d. Haut u. des Unterhautzellgewebes: Gelegentl.: Pruritus, Ausschlag. Selten: Urtikaria. Sehr selten: angioneurotisches Ödem, fixes Arzneimittelexanthem. Erkr. d. Nieren u. Harnwege: Sehr selten: Dysurie, Enuresis. Nicht bekannt: Harnverhalt. Allgem. Erkr. u. Beschw. am Verabreichungsort: Gelegentl.: Asthenie, Unwohlsein. Selten: Ödeme. Untersuchungen: Selten: Gewichtszunahme. Beschreibung ausgewählter Nebenwirk.: Nach Absetzen v. Cetirizin wurde v. Pruritus (intensiver Juckreiz) u./od. Urtikaria berichtet, auch wenn diese Symptome vor Behandlungsbeginn nicht vorhanden waren. In manchen Fällen können die Symptome heftig sein und einen Wiederbeginn der Behandlung erfordern.

Wechselwirkungen

Alkohol od. zentral dämpfende Mittel.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Vorsicht bei Pat. m. Prädisposition für Harnverhalt und Epilepsie. Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur.) kann allerg. Reaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen. Pat. mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz sollten Cetirizin Aristo Allergiesaft nicht einnehmen. Antihistaminika wirken hemmend auf Allergietests der Haut. Daher ist vor Durchführung eines Allergietests eine dreitägige Auswaschphase erforderlich. Anwendung aufgrund der Menge einiger Hilfsstoffe in der Formulierung bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren nicht empfohlen. Schläfrigkeit in den meisten Fällen leicht bis mittelschwer ausgeprägt - objektive Untersuchungen haben nachgewiesen, dass mit der empfohlenen Tagesdosis bei gesunden jungen Probanden die normalen Alltagstätigkeiten unbeeinträchtigt bleiben.

Dosierung

Kdr. von 2-6 J.: 2,5 mg zweimal tägl. (2,5 ml Lösung zum Einnehmen zweimal tägl.). Kdr. von 6-12 J.: 5 mg zweimal tägl. (5 ml Lösung zum Einnehmen zweimal tägl.). Jugendl. ab 12 J. u. Erw.: 10 mg einmal tägl. (10 ml Lösung zum Einnehmen). Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion siehe Fachinformation. Die Lösung kann unverdünnt genommen werden. Die Einnahmedauer sollte nicht mehr als 30 Tage betragen.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

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