Calcium Verla® D 400, Brausetbl.

Hinweise

Packungsabbildung Calcium Verla® D 400, Brausetbl. von Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co KG

Hersteller

Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co KG

Beipackzettel

PDFBeipackzettel Calcium Verla® D 400, Brausetbl.

Wirkstoffe

Calcium-Ion, Colecalciferol

Weitere Bestandteile

Calciumcarbonat, all-rac-α-Tocopherol, Sucrose, Natrium ascorbat, Mittelkettige Triglyceride, Siliciumdioxid, hochdisperses, Maisstärke, modifiziert, Natriumcarbonat, Citronensäure, Äpfelsäure, Natrium cyclamat, Maltodextrin, Saccharin natrium, Zitronen-Aroma, o.w.A.

Darreichungsform

Brausetbl.

Packungen

  • Calcium Verla® D 400 20 Brausetbl. N1
  • Calcium Verla® D 400 120 Brausetbl. N3

Zusammensetzung

1 Brausetbl. enth.: 600 mg Calcium (als Calciumcarbonat) u. 10 Mikrogramm Colecalciferol (Vit. D3, entspr. 400 I.E. als Colecalciferol-Trockenkonzentrat). Sonst. Bestandt.: all-rac-α-Tocopherol, Sucrose, Natriumascorbat, mittelkettige Triglyceride, hochdisp. Siliciumdioxid, Stärke, modifiziert (Mais), Natriumhydrogencarbonat, Natriumcarbonat, Citronensäure, Äpfelsäure, Natriumcyclamat, Maltodextrin, Saccharin-Na (Ph.Eur.), Zitronenaroma (enth. Sorbitol (Ph.Eur.)).

Anwendung

Zur Vorbeugung und Behandlung von Calcium- und Vitamin-D3-Mangel sowie als Zusatz zu einer spezifischen Osteoporosebehandlung von Patienten, bei denen ein Risiko für einen Vitamin-D- und Calcium-Mangel besteht.

Gegenanzeigen

Hypercalcämie, Hypercalciurie, calciumhaltige Nierensteine (Nephrolithiasis), Nephrocalcinose, Hypervitaminose D.

Schwangerschaft

Kann bei Calcium- u. Vit.-D-Mangel i. d. Schwangerschaft eingenommen werden. Die tägl. Dosis sollte 2500 mg Calcium u. 4000 I.E. Vit. D nicht überschreiten. Überdosierung vermeiden, da eine langanhaltende Hypercalcämie nachteilige Auswirkungen auf den sich entwickelnden Fötus haben kann. Es gibt keine Hinweise, dass Vit. D in therapeutischen Dosen teratogen ist.

Stillzeit

Kann bei Calcium- und Vit.-D-Mangel in der Stillzeit eingenommen werden. Calcium und Vit. D gehen in die Muttermilch über; dies ist bei Verabreichung von zusätzlichem Vit. D an Säuglinge zu berücksichtigen.

Nebenwirkungen

Immunsystem: Häufigkeit nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Angio- od. Kehlkopfödem. Stoffwechsel und Ernährungsstörungen: Gelegentlich: Hypercalciurie, Hypercalcämie. Gastrointestinaltrakt: Selten: Gastrointestinale Beschwerden wie Obstipation, Flatulenz, Übelk., Magenschm., Diarrhö. Patienten mit Niereninsuff.: potentielles Risiko f. Hyperphosphatämie, Nephrolithiasis, Nephrocalcinose.

Wechselwirkungen

Zu anderen Arzneimitteln (z. B. Tetracyclinen, einigen Cephalosporinen, Eisen-, Zink-, Natriumfluorid-, Levothyroxin- u. Bisphosphonatpräparaten) sind i. d. Regel mind. 2 Std. Einnahmeabstand einzuhalten, um eine Beeinträchtigung d. Resorption u. Wirksamkeit zu vermeiden. Fluorchinolone (Norfloxacin, Ciprofloxacin): mind. 2 Std. vor o. 4 Std. nach Calcium Verla® D 400. Thiazide: Serumcalcium wg. Reduktion d. renalen Calciumausscheidung überwachen. Isoniazid, Rifampicin, Phenytoin, Barbiturate: mögl. Wirkungsverringerung von Vit. D durch beschleunigten Abbau. Actinomycin: mögl. Wirkungsverringerung v. Vit. D durch Hemmung d. Umwandlung v. Vit.-D-Metaboliten. Ionenaustauscherharze (z. B. Colestyramin), Lipasehemmer wie Orlistat o. Laxantien wie Paraffinöl: 2 Std. Zeitabstand wg. möglicher Resorptionsbeeinträchtigung d. Vit. D. Glucocorticoide: evtl. Dosis v. Calcium Verla® D 400 erhöhen, da die Calciumresorption u. die Wirkung v. Vit. D vermindert u. die Calciumausscheidung erhöht wird. Herzwirksame Glykoside (z. B. Digoxin, Digitoxin): Erhöhtes Risiko f. Herzrhythmusstörungen bei Hypercalcämie; daher strenge ärztliche Kontrolle erforderlich, ggf. mit EKG u. Kontrolle d. Serumcalciumspiegels. Steig. d. Resorpt. u. Toxizität v. Aluminium- u. Wismutsalzen durch enth. Citronensäure. Nahrungsmittel mit hohem Anteil an Phosphat, Phytinsäure o. Oxalsäure: möglichst 2 Std Zeitabstand aufgr. mögl. Hemmung d. Calciumresorption. Calcium kann d. Aufnahme v. Phosphat durch Bildung schwer löslicher Salze vermindern.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Während Langzeitanwendung: Serum- u. Urincalciumspiegel kontrollieren. Bei Erkrankungen bzw. unter Bedingungen, die d. Auftreten einer Hypercalcämie begünstigen (z. B. Einnahme weiterer Calcium- u. Vit.-D-haltiger Präparate, primärer Hyperparathyreoidismus, bestimmte Tumorerkrankungen, Sarkoidose, Immobilisation): Calciumspiegel überwachen. Bei Neigung zu calciumhaltigen Nierensteinen u. bei Pseudohypoparathyreoidismus Einn. v. Calcium Verla® D 400 nur nach ärztl. Rücksprache. Pat. mit Nierenfunktionsstörungen: Kontrolle d. Calcium- u. Phosphat-Homöostase; in fortgeschrittenen Stad. d. Niereninsuffizienz evtl. Bestimmung des Vit.-D-Spiegels. Pat. mit hereditärer Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption od. Sucrase-Isomaltase-Mangel sollten das AM nicht einn. Das AM kann schädlich für die Zähne sein. Es enth. 52 mg Natrium pro Brausetabl., entspr. 2,6 % der v. d. WHO für einen Erw. empf. maximalen tägl. Natriumaufnahme mit d. Nahrung v. 2 g.

Dosierung

Erw.: 2-mal tgl. (morgens u. abends) 1 Brausetbl. (entspr. 1200 mg Calcium u. 800 I.E. Vit. D3). Kinder u. Jugendl.: Anwendung aufgr. nicht ausreichender Daten nicht vorgesehen. Pat. m. Nierenfunktionsstörungen: siehe Warnhinweise. Brausetbl. in einem Glas Wasser auflösen u. sofort trinken. Die Einn. zur Osteoporose-Behandl. sollte langfristig erfolgen.

Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex

Stand: 14-tägig aktualisiert

Quelle:

Gelbe Liste Pharmindex: Calcium Verla® D 400, Brausetbl.

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