Rennrad fahren

Die Faszination für das Rennrad steigt: Das beweisen Millionen von Zuschauern der "Tour de France" und die große Nachfrage von Rädern.

Rennradfahren

Nach Jan Ulrichs phänomenalem Sieg der Tour 1997 brach in Deutschland ein wahres Rennrad-Fieber aus und bescherte diesem Sport eine ungeheuere Aufmerksamkeit. Unzählige Hobbysportler entdeckten, dass die rasante Fahrt mit einem ultraleichten Fahrrad zu den aufregendsten Erfahrungen im Ausdauersport gehört. Seitdem sind viele Sportler auf das Rennrad umgestiegen und fahren alleine oder in Gruppen jeden Sommer über die deutschen Landstrassen.

Aber was steckt hinter der Faszination Rennrad?

Ist es nur die Geschwindigkeit, ist es die frische Luft, das Naturerlebnis oder sind es die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit die so viele Menschen alljährlich auf den schmalen Sattel ihres Rennrades treiben? Es ist die gute Mischung all dessen, die das besondere daran ausmacht. Denn Radfahren vereint all diese Eigenschaften und ist damit ein Sport der jedem etwas zu bieten hat.

Der Fahrer kann mit seinem Rennrad in kurzer Zeit recht große Strecken zurücklegen und dadurch seine Umgebung in einem viel größeren Radius kennen lernen und erforschen. Außerdem können sämtliche Touren, ob kurz oder lang auch in der Gruppe gefahren werden. Fortgeschrittene Gruppen nutzen dabei gegenseitig ihren Windschatten um sich, wie die Profis, gemeinsam vorwärts zu bringen.

Für viele Radsportler besteht der besondere Kick aber auch in den zum Teil hohen Geschwindigkeiten und der sportlichen Fahrweise eines richtigen Rennens. Da diese Fahrweise bei normalem Straßenverkehr nicht ganz ungefährlich ist, empfiehlt es sich solch ein Training in der Gruppe oder am besten im Verein zu absolvieren. Der nächstgelegene Radsportverein gibt sicherlich gerne die nötige Unterstützung und Trainingsberatung um sich für Rennen oder einen Radmarathon fit zu machen.

Für die meisten Radfahrer, steht allerdings der Gesundheits- und Wohlfühleffekt klar im Vordergrund. Denn das Rad ist eines der besten Geräte, um Ausdauer effektiv und sogar schonend zu trainieren. Denn im Gegensatz zum Laufen sind die Stoßbelastungen auf die Gelenke beim Radfahren sehr gering und bei der fahrt auf der Strasse fast gar nicht vorhanden. Ferner kann die Trainingsintensität gut und leicht individuell reguliert werden. Zum einen über die Gangschaltung und zum anderen durch Ruhephasen wie beispielsweise das Ausrollen. Somit schafft sich der Fahrer während der Fahrt Phasen der Erholung.
 

Autor: Redaktion Meine Gesundheit

Stand: 05.01.2015

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