Bewegung - Turbo für Vorsorge und Heilung

Schon 20 Minuten Bewegung täglich verlängern das Leben. Ob Spaziergänge, Yoga oder leichter Sport: Bewegung fördert die Gesundheit, verlängert das Leben, beschleunigt die Heilung und verkürzt die Rehabilitation.

Frauengruppe beim Yoga

Für viele Menschen klingt es unglaublich, aber viele Studien belegen: Schon 20 Minuten Bewegung täglich verlängern das Leben. Ob Spaziergänge, Yoga oder leichter Sport: Bewegung fördert die Gesundheit, verlängert das Leben, beschleunigt die Heilung und verkürzt die Rehabilitation.

Bewegung gegen Brustkrebs

Eine Meldung, die viele Frauen aufatmen lässt: Bewegung senkt das Brustkrebs-Risiko nach den Wechseljahren! Das ergab eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

Demnach ist das Brustkrebsrisiko bei Frauen, die nach den Wechseljahren regelmäßig körperlich aktiv sind, ein Drittel niedriger als das inaktiver Geschlechtsgenossinnen. Dazu mussten die Studienteilnehmer nicht einmal Hochleistungssport treiben. Schon ein zweistündiger Spaziergang am Tag, eine Stunde Radfahren oder Gartenarbeit wirkten sich positiv auf die Gesundheit aus.

Wechseljahrebeschwerden: Schluss mit Hitzewallungen & Co.

Hitzewallungen und Angstgefühle während der Wechseljahre? Tun Sie was dagegen! Wer sich regelmäßig bewegt, bringt nicht nur Herz und Kreislauf in Schwung, sondern verringert auch typische Wechseljahresbeschwerden. Das Resultat: Je mehr Fitness, desto weniger klimakterische Symptome.

Mit Yoga gegen Bluthochdruck

Wussten Sie schon, dass ein langes „Om“ nicht nur beruhigt, sondern auch den Blutdruck senkt? Denn eine Kombination aus Meditation, beruhigender Atmung und kontrollierten Bewegungen wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus. Das haben verschiedene Studien belegt.

Unter den getesteten Entspannungstechniken – Yoga, Meditation und Autogenes Training – konnte allerdings nur Yoga mit blutdrucksenkenden Medikamenten konkurrieren. Die indische Entspannungstechnik kann somit bedenkenlos zur Unterstützung schulmedizinischer Behandlung von Bluthochdruck herangezogen werden.

Krebsnachsorge: Weniger Übelkeit bei Chemotherapie

Eindrucksvolle Studien zeigen, dass Patienten die anstrengende Chemotherapie dank Progressiver Muskelrelaxation besser vertragen als Patienten, die diese Entspannungstherapie nicht anwenden – Übelkeit und Erbrechen wurden erheblich reduziert.

Übrigens: Progressive Muskelrelaxation wird von fast allen Krankenkassen als Gesundheitsvorsorge gefördert. Denn die Entspannungstherapie verringert nicht nur die Nebenwirkungen der Chemotherapie. Sie wird auch erfolgreich in der Schmerztherapie und bei einer Vielzahl von Erkrankungen und Beschwerden wie beispielsweise chronische Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Bluthochdruck eingesetzt.

Anti-Aging: Laufen Sie der Demenz davon

Eine australische Studie zeigt, dass schon 2,5 Stunden Bewegungen pro Woche den Gedächtnisverlust bremsen können. Durch die Bewegung werden Sauerstoffversorgung und Gehirndurchblutung verbessert. Allerdings kann man nicht davon ausgehen, dass regelmäßige Bewegung die Krankheit Demenz heilt. Eine Verbesserung der körperlichen Kraftverhältnisse, der Hirnleistungsfähigkeit und der Stimmungslage wurden jedoch eindeutig festgestellt.

Herzschwäche: Stärken Sie Ihr Herz

Zwei Stunden Sport pro Woche reduzieren das Risiko einer Herzerkrankung im Vergleich zu einem trägen Lebensstil um mehr als die Hälfe. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Kardiologie an der Universität Ulm. Die Forscher fanden ebenfalls heraus, dass schon eine Stunde Sport pro Woche das Risiko um bereits 15 Prozent senkt.

Nicht rauchen, kein Übergewicht, etwas Sport, gesund ernähren, wenig Alkohol und selten fernsehen: Mit diesen sechs einfachen Verhaltensweisen, so US-Forscher, können junge Frauen das Infarktrisiko um 92 Prozent senken.

Osteoporose: Schluss mit brüchigen Knochen

Schlagen Sie drei Fliegen mit einer Klappe: Forscher der Universität Erlangen haben herausgefunden, dass mit drei Stunden Bewegung pro Woche nicht nur Knochenabbau, sondern auch Rückenschmerzen und erhöhte Blutfettwerte vermieden werden können. Es ist eigentlich ganz einfach: Schon flotteres Gehen kann die Knochen stärken und ist ein wichtiger Teil der Behandlung von Osteoporose.

Diabetes: Es muss nicht immer Insulin sein

Wussten Sie schon, dass körperliche Anstrengung den Transport von Blutzucker in die Zellen beschleunigt und somit die Muskeln besser versorgt? Sport ist also die ideale Therapie für Diabetiker!

Denn durch die Bewegung sinken die Blutzuckerwerte! Das Ergebnis: Die Insulinzufuhr kann deutlich reduziert werden. Manchmal kann Bewegung den Insulinbedarf sogar ersetzen.

Depressionen: Sport mach glücklich!

Es gilt als bewiesen, dass Ausdauersport die Stimmung hebt. Zudem können Depressive durch die sportliche Betätigung aus dem Teufelskreis von Rückzug, Bewegungsmangel und Vereinsamung ausbrechen. In der Behandlung von Depressionen spielen Bewegungsangebote daher eine Schlüsselrolle.

Tai Chi & Rheuma: ein perfektes Team

Tai Chi – die Kombination aus Atemtraining und Entspannung – stärkt nicht nur die Muskulatur und den Gleichgewichtssinn, sondern verbessert auch die Beweglichkeit. Das fernöstliche Entspannungstraining wirkt sich nicht negativ auf die Beschwerden von Rheumatikern aus und ist damit das ideale Training, um die Beweglichkeit der Gelenke zu fördern.

Autor: Charly Kahle

Stand: 04.04.2016

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