Zittern
Unter Zittern (Tremor) versteht man eine unwillkürliche, schnell aufeinanderfolgende Anspannung und Entspannung der Muskeln. Häufig sind Hände, Füße, Kiefer, Kopf oder Stimme davon betroffen. Fast jeder Mensch bekommt ab und zu durch einen Adrenalinstoß (z.B. bei Aufregung) das Zittern. Alte Menschen leiden häufig unter Zittern von Händen, Kopf und Stimme. Diese Form des Zitterns ist nicht krankhaft, aber erblich bedingt. Ansonsten kann Zittern viele Ursachen haben.
Häufige Ursachen des Zitterns
- Kälte.
- Emotionale Anspannung (Wut, Erregung, Angst, Stress).
- Alterszittern.
- Koffeinmissbrauch.
- Alkohol-, Tabletten- oder Drogenentzug.
- Nebenwirkung einiger Medikamente (z.B. Psychopharmaka).
- Unterzuckerung (z.B. bei sportlicher Anstrengung).
- Parkinson-Krankheit (eine Erkrankung des zentralen Nervensystems).
- Schilddrüsenüberfunktion.
- Epileptische Anfälle.
- Erkrankungen des Gehirns.
- Psychische Erkrankungen (z.B. Panikattacken).
Was Sie bei Zittern tun können
- Die Therapie richtet sich nach der Ursache der Beschwerden.
- Es gibt eine rezeptfreie Wirksubstanz in Tablettenform, die das Zittern der Muskeln mildern kann.
Wann Sie zum Arzt müssen
- Wenn Zittern plötzlich und ohne Grund auftritt.
- Wenn Sie mit Ihrem Arzt über die Beschwerden sprechen wollen.
Was Ihr Arzt bei Zittern und ähnlichen Erscheinungen tun kann
- Der Arzt kann die Ursache der Beschwerden feststellen.
- In einige Fällen helfen Medikamente (z.B. Betablocker), das Zittern zu bekämpfen.
Autoren:
Christiane von der Eltz, Apothekerin
Dr. Regina Schick, Ärztin
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