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Forscher sind überzeugt: Zink verkürzt die Erkältungsdauer und stärkt das Immunsystem

 

Zink hilft gegen Erkältungen – Mythos oder Wahrheit? Auf diese Frage hat die Wissenschaft nun endlich eine klare Antwort gefunden: Wahrheit. Das ist der Schluss von gleich mehreren jüngeren Übersichtsarbeiten1,2 , die jeweils eine Bestands-aufnahme des aktuellen Forschungswissens gemacht haben. So verkürzt die rechtzeitige Einnahme von Zink eine Erkältung um durchschnittlich zwei Tage.3 Betrachtet man die Funktion des Spurenelements im Körper, ist das kein Wunder: Zink spielt eine wesentliche Rolle bei der Bildung und Spezialisierung der allermeisten Immunzellen, darüber hinaus hält es die Funktionsweise der Abwehrzellen aufrecht. Zink stärkt also das Immunsystem und schützt den Körper damit rundum vor Infektionen – nicht nur gegen Erkältungen.

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©Gorilla - Fotolia.com

Wer zu Beginn einer Erkältung anfängt, Zink einzunehmen, hustet nur halb so lang, die Zeit mit Halsschmerzen geht um ein Drittel zurück, die Nase läuft weniger. Dies sind nur einige von mehreren Ergebnissen einer Untersuchung, die im letzten Jahr in einem renommierten Fachjournal erschienen ist.4 Dabei handelt es sich nicht um eine einzelne Studie, bei der immer auch Fehler unterlaufen können, sondern um ein sogenanntes Review, das die Studien zum Thema sichtet, bewertet und damit den aktuellen Stand der Forschung zusammenfasst und abbildet. Die jüngst erschienenen Reviews zur Wirkung von Zink sind sich einig: Das Spurenelement Zink scheint das Immunsystem derart zu stärken, dass bei Erkältungen die Beschwerden deutlich abgeschwächt sind und die ganze Krankheitsphase um mehrere Tage verkürzt wird.

 

Spürbare Wirkung bei Einnahme innerhalb von 24 Stunden nach Erkältungsbeginn

Wichtig für die positive Wirkung sei, so heißt es in einem Review, dass die Zink-Einnahme möglichst innerhalb von 24 Stunden nach Beginn mit der Erkältung begonnen werde.5 Aber auch vorbeugend ist die Gabe des Spurenelements auf Dauer zu empfehlen, weisen doch Studien darauf hin, dass eine mehrmonatige Gabe das Auftreten von Erkältungen verringern kann.6 Dabei wirkt Zink offenbar zu einem Teil auch direkt gegen verschiedene Viren und kann so deren Ausbreitung von Anfang an eindämmen. Bei Rhinoviren etwa, die normalerweise die menschlichen Atemwege befallen, behindert Zink die Vermehrung.7 Die zentrale Rolle von Zink bei der Abwehr von Infektionen wird auch dadurch deutlich, dass mit Einbußen zu rechnen ist, wenn Zink fehlt: Erkältungen und andere Infektionen treten häufiger auf und dauern länger8, die Abwehrkraft des Körpers gegenüber anderen Infektionserkrankungen sinkt generell, außerdem steigt das Risiko für Autoimmun-erkrankungen wie rheumatoide Arthritis an.9  Hauptsächlich erklärt sich dieser große Einfluss des kleinen Spurenelements Zink durch seine zentrale Bedeutung im menschlichen Immunsystem.

 

Zink ist eine Art Treibstoff des Immunsystems

Das Immunsystem des Menschen ist ein ausgeklügeltes System aus Organen, Zellen und Molekülen, das vor Eindringlingen, also vor allem vor Bakterien und Viren und damit Infektionen, schützt. Und Zink ist gewissermaßen sein Treibstoff: Nahezu alle Bestandteile dieses menschlichen Abwehrsystems sind auf eine ausreichende Zinkzufuhr angewiesen. So benötigt der Körper das Spurenelement etwa für die Bildung von Immunzellen und deren Spezialisierung in Killer-, Helfer-, Unterdrücker- und Gedächtniszellen. Zink ist auch an der Bildung von Antikörpern beteiligt, also denjenigen Stoffen, die gezielt gegen bestimmte Krankheitserreger gebildet werden. Darüber hinaus unterstützt Zink die Gesundheit der Haut und Schleimhäute – eine wichtige Barriere für Krankheitserreger. Das spielt gerade in der kalten Jahreszeit eine wichtige Rolle – jeder Erwachsene hat zwei bis vier Erkältungen im Jahr, die meisten davon im Winter.

 

Zinkmangel ist verbreitet – lässt sich aber leicht verhindern

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für gesunde Personen eine tägliche Zinkzufuhr von 7 Milligramm (mg) für Frauen und 10 mg für Männer über die Nahrung.10 Zink ist zwar in vielen Lebensmitteln enthalten, vor allem in Fleisch und Fisch, aber auch in Haferflocken, Linsen oder Nüssen. Doch gerade die pflanzlichen Produkte enthalten auch Phytinsäure, die wiederum die Aufnahme von Zink in unserem Verdauungssystem hemmt. Auch deshalb leidet weltweit jeder Vierte unter Zinkmangel.11 Dabei lässt sich Zink unkompliziert zuführen. In jeder Apotheke sind hochwertige Produkte erhältlich, etwa Filmtabletten von Zink Verla® in den Dosierungen 10 mg und 20 mg oder Zinkbrause Verla® als Brausetabletten in einer Dosierung von 25 mg. Zur täglichen Nahrungsergänzung stehen Zinkletten Verla® (Lutschtabletten), Zink Verla® C (Granulat zum Trinken) und Zink Verla® C purKaps (pflanzliche Cellulose-Kapseln) zur Verfügung.

WEFRA PR Gesellschaft für Public Relations mbH

 

[1] Hemilä H et al: The effectiveness of high dose zinc acetate lozenges on various common cold symptoms: a meta-analysis. BMC Fam Pract. 2015; 16: 24.

[2] Science M et al: Zinc for the treatment of the common cold: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. CMAJ. 2012 Jul 10; 184(10): E551–E561.

[3] Science M et al: Zinc for the treatment of the common cold: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. CMAJ. 2012 Jul 10; 184(10): E551–E561. MSc, and Mark Loeb, MD MSc. doi: 10.1503/cmaj.111990

[4] Hemilä H et al: The effectiveness of high dose zinc acetate lozenges on various common cold symptoms: a meta-analysis. BMC Fam Pract. 2015; 16: 24.

[5] Hemilä H et al: The effectiveness of high dose zinc acetate lozenges on various common cold symptoms: a meta-analysis. BMC Fam Pract. 2015; 16: 24.

[6] Vakili R et al: Effects of zinc supplementation in occurrence and duration of common cold in school aged children during cold season: a double-blind placebo-controlled trial. Iranian Journal of Pediatrics 2009;19(4): 376-80.

[7] Suara R et al: Effect of zinc salts on respiratory syncytial virus replication. Antimicrob Agents Chemother 2004;48: 783–9

[8] Tuerk M et al: Zinc deficiency. Current Opinion in Gastroenterology. March 2009; Volume 25; Issue 2: 136–143. 

[9] Bonaventura P et al: Zinc and its role in immunity and inflammation. Autoimmun Rev. 2015 Apr;14(4): 277-85.

[10] https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/zink/

[11] Prasad A: Discovery of human zinc deficiency: 50 years later. J Trace Elem. Med. Biol. (2012); 26: 66–69.