Klimakteriumsbeschwerden

 

Das Klimakterium (Wechseljahre) setzt bei der Frau im Alter von etwa 45 Jahren, mit einem allmählichen, über Jahre gehenden, Abfallen des Östrogenspiegels ein. Schließlich stellt sich die letzte Monatsblutung (Menopause) ein. Meist kommt die Menstruation vorher schon unregelmäßig. Zu der hormonellen Veränderung und den dadurch ausgelösten körperlichen Umstellungen kommen in diesen Jahren meist wichtige soziale Veränderungen auf eine Frau zu, die manche Frauen psychisch sehr beschäftigen oder sogar zu belastenden Problemen werden können.

Häufige Klimakteriumsbeschwerden


Wie können Sie bei Wechseljahresbeschwerden handeln

  • Sehr wichtig ist die psychische Bewältigung von typischen Klimakteriumsproblemen und -ängsten.
  • Evtl. die einzelnen Klimakteriumsbeschwerden behandeln.
  • Pflanzliche oder homöopathische Präparate (z.B. mit Cimicifuga oder Lachesis) können als Tropfen oder Tabletten eingenommen werden, z.B. bei Unverträglichkeit oder Bedenken gegen Hormonpräparate.

 

Wann die Symptomatik des Klimakteriums den Arzt notwendig macht

  • Bei Zyklusunregelmäßigkeiten, oder wenn nach einer Zeit fehlender Blutungen plötzlich wieder Blutungen auftreten.
  • Wichtig: Regelmäßig zur Krebsvorsorgeuntersuchung!
  • Wenn sie mit den Beschwerden (Hitzewallungen, Schlafstörungen, trockene Scheide etc.) nicht zurechtkommen.

 

Wie geht Ihr Arzt gegen Wechseljahresbeschwerden vor 

  • Ausführliches Gespräch, ob neben Hormonmangel noch andere Probleme Auslöser der Beschwerden sein könnten.
  • In den meisten Fällen lindern Hormonpräparate in Form von Tabletten oder Pflastern die Beschwerden. Vorteilhaft bei Östrogenpräparaten ist die Verminderung des Osteoporose- und Arterioskleroserisikos.
  • Der Arzt kann die Einzelbeschwerden behandeln, z.B. Schlafstörungen mit Schlafmitteln oder Depressionen mit Antidepressiva.

 

Prävention der Wechseljahresbeschwerden

  • Gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung sind eine solide Basis für eine gute Lebensqualität während der Wechseljahre.
  • Man sollte sich frühzeitig positiv mit dem Alter auseinandersetzen und rechtzeitig Pläne für die Zukunft machen.

 

 

Autoren:

Christiane von der Eltz, Apothekerin

Dr. Regina Schick, Ärztin