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Häufigste Ursachen, was Sie tun können, wann Sie zum Arzt müssen, Vorbeugung.
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WARZEN - DORNWARZEN - FEIGWARZEN




Warzen (lat. Verrucae) sind scharf begrenzte, gutartige Hautwucherungen unterschiedlicher Form mit einer rauhen Oberfläche. Sie werden durch einen ansteckenden Virus hervorgerufen. Schon kleinste Hautverletzungen genügen, dass Warzenviren in die Hautzellen eindringen können. Häufig betroffen sind Kinder und Jugendliche. Die Zeit von der Ansteckung bis zum Sichtbarwerden der Warze beträgt 3-4 Monate.

Warzenviren sind sehr vielfältig. Man unterscheidet eine ganze Reihe von verschiedenen Warzenarten, die alle unter dem Namen HPV (Human Papillom Virus) zusammengefasst sind.

Am häufigsten kommen die gewöhnlichen Warzen vor, meistens an Fingern, Ellenbogen, Knien, im Gesicht oder auf der Kopfhaut. Treten diese Warzen auf der Fußsohle auf, wachsen sie oft nach innen, und man nennt sie Dornwarzen. Dornwarzen können sehr schmerzhaft sein. Eine andere Warzenart sind die sehr ansteckenden, sexuell übertragbaren Feigwarzen, die hauptsächlich an Scheide und Schamlippen, Penis oder After auftreten. Es handelt sich dabei um kleine, weiche, rosafarbene Warzen, die nicht schmerzen. Sie stehen im Verdacht, an der Auslösung bestimmter Krebsarten beteiligt zu sein und sollten deshalb auf jeden Fall von einem Arzt untersucht werden.

Warzen sind unberechenbar und oft schwer zu behandeln. Gewöhnlich bilden sie sich mit und auch ohne Behandlung nach einigen Monaten völlig zurück. Sie können aber auch jahrelang bestehen bleiben oder immer wiederkehren.

 

Häufige Ursachen

  • Warzenviren gelangen durch kleine Verletzungen in die Haut.
  • Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch oder auch über Gegenstände, z.B. Turnmatten, erfolgen.
  • Ausbreitung kann durch Selbstansteckung beim Kratzen oder Manipulieren an der Warze erfolgen.  

 

Was Sie tun können

  • Oft verschwinden die Warzen von alleine.
  • Die Warze z.B. mit Salicylsäurepflaster oder -lösung, auch in Kombination mit Milchsäure, nach und nach auflösen und immer nur die oberste aufgelöste Schicht vorsichtig mit einer Feile oder einem Hornhauthobel abtragen. Das Pflaster wird dabei alle 3 Tage gewechselt, bis die Warze ganz weiß aussieht. Dieser Vorgang kann 2 Monate dauern.

 

  • Die Homöopathie empfiehlt, eine Thuja-Tinktur auf die Warze zu tupfen.
  • Außerdem gibt es zahlreiche mehr oder weniger wirksame, überlieferte "Hausrezepte", die Warzen zu vertreiben.
  • An der Warze nicht selbst herumschneiden, da es dabei zu einer erneuten Infektion durch die Viren kommen kann.

 

Wann Sie zum Arzt müssen

  • Bei erfolgloser Behandlung der Warzen.
  • Wenn Sie älter als 45 Jahre alt sind, um einen Hautkrebs auszuschließen.
  • Bei Feigwarzen wegen der ärztlich notwendigen Behandlung und wegen des Krebsrisikos.

 

Was Ihr Arzt tun kann
Der Arzt kann die Warze mit flüssigem Stickstoff vereisen und abtragen oder sie chirurgisch bzw. mit Hochfrequenzstrom entfernen.

 

Vorbeugung

  • Vorbeugung der diabetischen Folgeschäden.
  • Direkten Kontakt mit Warzenträgern vermeiden.
  • Kondome schützen beim Geschlechtsverkehr vor Feigwarzen.

 

Autoren:

Christiane von der Eltz, Apothekerin

Dr. Regina Schick, Ärztin




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