Vitamin K-Mangel
Die Vitamine der K-Gruppe gehören zu den fettlöslichen Vitaminen. Vit. K1 (Phyllochinon) wird mit pflanzlicher Nahrung aufgenommen. Vit. K2 (Menachinon) wird von unseren Darmbakterien gebildet. Zur Aufnahme des Vitamins ist Galle im Darm erforderlich. Bei Neugeborenen kann während der ersten Lebenstage, wenn der Darm noch keine richtige Bakterienbesiedlung hat, ein Vit. K-Mangel auftreten.
Deshalb bekommen alle Neugeborenen in der Klinik zur Vorbeugung Vit. K-Spritzen oder Lösungen. Der tägliche Vit. K-Bedarf eines Erwachsenen liegt bei etwa 1 mg.
Vitamin K ist enthalten in
- Gemüse, besonders Kohl und Spinat.
- Früchten (grüne Tomate, Erdbeere).
Vitamin K ist wichtig für
die Blutgerinnung.
Vitamin K-Mangel führt zu
starker Blutungsneigung. Es kommt leicht zur Bildung von blauen Flecken oder zu Nasenbluten. Vitamin K-Überdosierung
Vit. K wird auch in hohen Dosen gut vertragen.
Vitamin K-Mangel Vorkommen =
- Bei bestimmten Erkrankungen des Verdauungssystems, bei denen die Fettaufnahme gestört ist (z.B. Störungen der Gallensekretion).
- Bei langandauernder Behandlung mit Antibiotika, wodurch die Darmbakterien zerstört werden
- Bei Neugeborenen.
- Bei voll gestillten Säuglingen in der 4. bis 12. Lebenswoche, u. a. weil Muttermilch wenig Vit. K enthält.
Medizinischer Nutzen von Vitamin K
Gegenmittel bei Überdosierung von gerinnungshemmenden Medikamenten
Vitamin K-Präparate
Vit. K ist als Injektionsampulle, als Tropfen oder als Kautablette erhältlich.
Autoren:
Christiane von der Eltz, Apothekerin
Dr. Regina Schick, Ärztin
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