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... Vit. D kann der Körper selbst in der Haut mit Hilfe von UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht herstellen. Durch den erhöhten Bedarf in den ersten zwei Lebensjahren reicht beim Säugling und Kleinkind die Eigenproduktion nicht aus. Sie wird zusätzlich durch zu wenig Aufenthalt im Freien und durch zu geringe UV-Strahlung bei starker Luftverschmutzung geschmälert. Daher sollten Säuglinge im ersten Lebensjahr täglich Vit. D-Tabletten bekommen. Bei Erwachsenen reicht die Eigenproduktion in der Regel aus. Ein erhöhter Bedarf besteht bei Schwangeren, Stillenden, Senioren und Personen mit schlecht heilenden Knochenbrüchen. Vitamin D ist enthalten in  | Fischleberöl (Lebertran). |  | tierischem Fett. |  | Eiern, Milch Butter. |
Vitamin D ist wichtig für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und damit für den Zahn- und Knochenaufbau. Vitamin D-Mangel führt zu  | gestörtem Calciumhaushalt ( Calciummangel) mit "Ausdünnung" der Knochenmasse, Verbiegen der Knochen, schlechten Zähnen. |  | bei Kindern entsteht das Krankheitsbild der Rachitis, eine abnorme Weichheit der Knochen mit Verformung des Skeletts. Erste Anzeichen bei Kindern sind Unruhe, Schwitzen, schlaffe Muskeln. |
Überdosierung durch Medikamente mit Vitamin D führt zu  | erhöhtem Calciumspiegel im Blut und erhöhter Calciumausscheidung mit dem Urin, was zur Folge hat: |
 | starken Durst, häufiges Wasserlassen. |  | |  | Muskelschwäche. |  | Kalkablagerungen im Gewebe, besonders in den Blutgefäßen, Leber und Niere. |
Vitamin D-Mangel tritt auf  | bei Störungen der Vit. D-Aufnahme aus dem Darm in den Körper. |  | bei bestimmten Krankheiten der Leber und Niere. |  | bei bestimmten Hormonstörungen. |  | bei gewissen Erbkrankheiten. |  | als Nebenwirkung von bestimmten Medikamenten (z. B. gegen Epilepsie). |  | bei Säuglingen, deren Nahrung nicht genügend Vit. D enthält. |  | bei Erwachsenen, an deren Haut kein Sonnenlicht kommt. |  | evtl. bei Kleinkindern, Schwangeren, Stillenden, Senioren, Personen mit schlecht heilenden Wunden. |
Vitamin D-Präparate  | Zur Rachitisvorbeugung gibt man Säuglingen und Kleinkindern täglich 1-2 Jahre lang eine Tablette mit 500 I. E. (I.E.= Internationale Einheit 0,0125 mg) Vit. D. Meist verordnet der Kinderarzt Kombinationen mit Fluor, die gleichzeitig der Kariesvorbeugung dienen. Die Tablette kann in Flüssigkeit aufgelöst oder dem Kind beim Trinken in den Mund gelegt werden. |  | Zur Therapie bei schon bestehendem Vit. D-Mangel stehen Tabletten mit 1000 I. E. Vit. D zur Verfügung. |
Autoren: Christiane von der Eltz, Apothekerin Dr. Regina Schick, Ärztin
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