Tai Chi Chuan
Tai Chi Chuan (oder in Hochchinesisch: Taijiquan) wurde anfangs des 17. Jahrhunderts als eine waffenlose Kampfkunst mit weichen und langsamen Bewegungen entwickelt. Bis dahin kämpfte man mit harten Schlägen und schnellen Bewegungen. Heute ist Tai Chi Chuan eine Art meditativer Gymnastik.
Philosophie / Entstehungsgeschichte des Tai Chi Chuan
Die philosophische Grundlage des Tai Chi Chuan findet man bei Laotse: «Nichts in der Welt ist weicher und schwächer als Wasser, und doch nichts, was Hartes und Starkes angreift, mag es zu übertreffen. Schwaches überwindet das Starke, Weiches überwindet das Harte». Auf der Idee, dass Weiches etwas Hartes besiegen kann, gründen die fliessenden, sanften Bewegungen des Tai Chi Chuan.
Tai Chi Chuan besteht aus einer Folge einzelner Bewegungsabläufe. Einige Bewegungen sind tierischem Verhalten nachempfunden und werden zum Beispiel «der Kranich hebt seine Schwingen», «das Wildpferd schüttelt die Mähne» oder «der Affe weicht zurück» genannt. Im Westen bezeichnet man Tai Chi Chuan auch als «Schattenboxen». Dies vielleicht deshalb, weil es aussieht, als würden Tai-Chi-Übende gegen einen imaginären Feind kämpfen.
Möchten Sie wissen, ob es für
Ihre Einphasen-Pille eine preislich
günstigere Alternative gibt?