Thema des Monats September 2003:
Power für Muskel und Gelenke

Knieprobleme-Was tun?

In der Akutphase wird der Arzt ein bis zwei Kortisonspritzen geben, um die schmerzhafte Entzündung einzudämmen. Das ist wichtig, denn die führt zu weiterem Knorpelabbau.

Gegen Schmerz und Entzündung verschreibt der Arzt aber auch sogenannte COX-2-Hemmer, die den Magen- und Darm-Trakt weniger blasten als konventionelle nichtsteroidale Antirheumatika wie Diclofenac oder Ibuprofen. Auch Interleukin I hemmt Entzündungsprozesse. Dann gibt es noch die Möglichkeit von Hyaluronsäureinjektionen die den Knorpel quasi versiegeln und schmieren, allerdings nicht langfristig.

Echte Knorpelaufbaupräparate gibt es nach Meinung der Schulmediziner nicht. Weder die Wirkung von Gelatine, Haifischknorpel noch Vitamin E auf den Knorpelaufbau konnte bewiesen werden. Einzig der rezeptfreie Wirkstoff Glucosamin verlangsamt eine Arthrose, insem er die Nährstoffversorgung des Körpers erhöht.

Die wichtigsten Maßnahmen bei Knieverschleiß sind ausreichend Bewegung des Kniegelenks trotz Schmerzen. Siehe Knieschule oder am besten jeden Tag eine halbe Stunde Fahrradfahren, schwimmen oder walken. Außerdem Übergewicht abbauen, purinarme Ernährung (z.B. keine Ölsardinen, keine Hülsenfrüchte, kein Fleisch) mit viel Rohkost und fettarmen Milchprodukten. Beim Bergabgehen Füße nach außen stellen.. Knie warm halten. Am Schreibtisch Knie durch Fußstütze entlasten. Bei Fußdeformitäten Einlagen tragen.

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Übungen aus der Knieschule
Was Kreatin alles kann
Die richtigen Laufschuhe
Knieprobleme- Wann zum Arzt?
Knieprobleme-Was tun?

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