>> Kinderhusten: Manchmal wird es ein Krupp (07.01.2004)
Mit der Kindergartenzeit kam der Husten - jeden Herbst und Winter und dazwischen auch mindesten einmal - erwischt es den dreijährigen Tobias. Nicht unbedingt ein Grund zur Besorgnis: Kinder sind nicht nur häufiger, sondern meist auch stärker von Erkältungshusten betroffen als Erwachsene. Statistisch gesehen erwischt es Kinder sechs- bis zehnmal pro Jahr, Erwachsene nur zwei- bis dreimal. Und sie haben durchaus eine wertvolle Funktion: nämlich die Immunabwehr der Heranwachsenden zu schulen.
Polizei der Atemwege fängt Erreger ein
Meist ist ein Virus schuld, der die Atemwege befällt und zu einer erhöhten Schleimproduktion führt. Husten hat in diesem Fall eine nützliche Funktion, denn er befördert die Krankheitserreger mit dem Schleim nach draußen.
Unsere Atemwegspolizei - ein spezieller Schutzstoff (Fach-Chinesisch: Surfactant), löst hartnäckig festsitzenden Schleim. Dieser baut den natürlichen Schutzfilm auf, der gereizte Schleimhäute beruhigt und ungeladene Eindringlinge "abführt".
Husten dämpfen oder fördern
Hilfreich sind im Prinzip zwei Arten von Medikamenten: Die hustendämpfenden und die schleimlösenden Mittel. Husten ist im Prinzip eine natürliche Reaktion des Körpers, damit sich das durch die Krankheit veränderte Sekret nicht in den Atemwegen staut. Aber durch starkes Husten werden auch schützende Schleimschichten weggerissen und der heilende Schlaf gestört. Deshalb bekommen Kinder zur Nacht eher Hustenstiller zur Linderung, tagsüber machen Husten- oder Schleimlöser am meisten Sinn. Ambroxolhaltige Mittel wie Mucosolvan® Kindersaft unterstützen erwiesenermaßen die Surfactant-Bereitstellung in den Atemwegen.
Keine Panik beim Krupphusten
Manchmal unterschätzen Eltern allerdings die Nöte ihrer Sprösslinge: Das letzte Mal hat sich Tobias Erkältung nämlich zu einem Krupphusten oder Pseudo-Krupp (nicht zu verwechseln mit Diphtherie, "echter Krupp") ausgeweitet. Die den Husten auslösende Entzündung des Kehlkopfes lässt die Schleimhaut im Hals anschwellen und führt zu anfallsartigen bellenden Hustenanfällen. Meist sind Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und drei Jahren betroffen, da ihr Kehlkopf noch nicht voll ausgewachsen und deshalb sehr eng ist. Die Kinder leiden unter Atemnot, die der bei Diphtherie, sehr ähnlich ist, auch wenn keine wirkliche Gefahr besteht. Das Problem ist eher die große Panik der Kleinen, ausgelöst durch Erstickungsängste, Herzklopfen und Unruhe. Bei einem Anfall ist es wichtig, die Schleimhäute schnell abschwellen zu lassen - das geschieht am effektivsten mit Kortison-Zäpfchen. Nicht immer sind Kortisonpräparate erforderlich. Wichtig zu wissen: Das Einatmen von kühler feuchter Luft lässt die Schleimhäute abschwellen und erweitert die Atemwege.
Tipp: Tobias Mutter trocknet Wäsche und feuchte Tücher im Kinderzimmer, um die Luft zu befeuchten.
Krupphusten oder Erkältungshusten?
| Krupphusten | Erkältungshusten | |
| Symptome | ||
| Therapie | (z. B. kurzzeitiges Einatmen kühler Außenluft am offenen Fenster) |
( Mucosolvan® Kindersaft) löst den Schleim und beruhigt gereizte Schleimhäute, |
Quelle: Redaktionsbüro Kaske, Kranzberg, 05.01.2004