Thema des Monats Januar 2004:
Haut und Haare im Winter
Winter ist hart für unsere Haut
Logisch - wenn im Sommer die Sonne strahlt, greifen wir zu Cremes und Lotionen, um unsere Haut zu schützen. In der kalten Jahrezeit nehmen es aber viele mit dem pflegenden Schutz nicht so genau. Ein Fehler, wie Dermatologen wissen, denn der Winter ist eine wirklich harte Zeit für unsere zarte Körperhülle.
"Die ganze Woche über klebe ich in meinem Büro vor dem Computer", berichtet Katja (29) aus Hamburg. "Darum mache ich am Wochenende gern lange Spaziergänge. Auch bei Wind und Wetter. Doch letzten Sonntag war das alles andere als ein Vergnügen. Der scharfe Wind schnitt mir regelrecht ins Gesicht und selbst als ich wieder zu Hause war, brannte meine Haut noch wie Feuer." Diese schmerzvolle Erfahrung machen nicht wenige im Winter. Grund dafür ist meistens ein zu geringer Schutz für trockene oder empfindliche Gesichtshaut.
Kälte entzieht der Haut Feuchtigkeit
Hintergrund des frostigen Hautproblems: Die Außenluft ist wegen der tiefen Temperatur sehr trocken und entzieht der Haut Feuchtigkeit. Noch stärker tritt dieser Effekt in geheizten Räumen auf. Für die unbedeckte Haut im Gesicht stellen außerdem die großen Temperatur-Unterschiede zwischen beheizten Räumen und im Freien eine große Belastung dar.
Doch es ist nicht der Winter allein, der aus unserer normalen Haut eine empfindliche Hülle macht. Durch den stetigen Alterungsprozess verliert sie ihre Fähigkeit, Wasser zu speichern, und die Talgdrüsen vermindern ihre Aktivität. Die Haut wird dünner, trocken und leicht verletzlich. Auch Umwelteinflüsse sowie Kontakt mit Seifen und Kosmetika machen der Haut zu schaffen. Nach Einnahme mancher Medikamente, bei falscher Ernährung und bei Stress reagiert die Haut ebenfalls mit einer Veränderung ihres Erscheinungsbildes.
Alle Beiträge zu diesem Thema:
Winter ist hart für unsere Haut
Winterhaut: Pflegen, pflegen, pflegen
Haarspaltereien im Winter
So wird der Winter (haar)monisch
Neurodermitis: Cortisonfrei durch den Winter