Thema des Monats September 2003:
Power für Muskel und Gelenke
Was Kreatin alles kann
Die optimale Ernährung vor sportlichen Höchstleistungen besteht überwiegend aus kohlenhydratreichen Lebensmitteln, wie Nudeln, Reis oder Kartoffeln. Sie füllen die schnell verfügbaren Energievorräte im Muskel auf, sind aber auf die Eiweißverbindung Kreatin angewiesen -diese Schlüsselsubstanz der Energiebereitstellung dient der schnellen kurzfristigen Regenerierung der Energiesubstrate. Kreatin wird teilweise vom Körper selbst hergestellt, anderenteils durch Fleisch und Fisch mit der Nahrung zugeführt. Trotzdem kann sich eine mehrtägige Nahrungsergänzung mit Kreatin in hoher Dosierung positiv auswirken bei hochintensiven Belastungen (z. B. wiederholten Sprints). Ob jemand auf Kreatin anspricht, hängt wesentlich davon ab, wie groß der Kreatinspeicher am Anfang der Einnahme ist. Ein hoher Trainiertheitsgrad erhöht übrigens den Speicher. Zusätzliches Kreatin ist daher auch für alle untrainierten Personen, die nur sporadisch trainieren oder längere Zeit ausgesetzt haben (vielleicht durch Krankheit oder Verletzung), eine Möglichkeit.
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Energiereserve für den Sprint Sportler setzen Kreatin seit vielen Jahren erfolgreich zur Leistungssteigerung ein bei kurzen intensiven Leistungen, wie z. B. einem Sprint. Während der Belastungspausen stellt das Kreatin schnell wieder Energie zur Verfügung, was die Ermüdung hinauszögert. Ebenfalls wird eine Wirkung auf das Wachstum von schnellen Muskelfasern diskutiert. Besonders vor dem Wettkampf ist es ideal die Kreatinspeicher aufzufüllen, denn das verlängert die maximale Leistungsfähigkeit des Muskels. |
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Schnelle Erholung nach dem Wettkampf
Kreatin kann nämlich die Erholungszeit nach sportlicher Anstrengung verkürzen. Vor allem nach längeren Trainingspausen oder Erschöpfungszuständen (z. B. durch Verletzungen, Krankheit) bilden sich unsere Muskeln und auch die Kreatinspeicher zurück. Die Kombination eines sanften Bewegungsprogramms mit einer Kreatin-Kur hilft Sportlern nach Trainingspausen oder auch nach längerem Aussetzen wieder auf die Sprünge. In der Medizin hat sich Kreatin z. B. auch bei Patienten mit Muskelerkrankungen bewährt. Die Ausheilung von Verletzungen kann durch die Gabe von Kreatin verkürzt werden. Der Sportarzt Dr. Widenmayer wendet Kreatin bei der Behandlung von Kniegelenkarthrose an, zur Schmerzlinderung und Steigerung der Beweglichkeit.
Tipp: Bei der Wahl des Präparates ist die Gefahr von Verunreinigungen bei der Herstellung zu berücksichtigen. Zusammen mit Maltodextrin und Vitamin C wird Kreatin am besten vom Körper aufgenommen. Die Lebensmittelchemikerin Frau Dr. Vösgen empfiehlt deshalb z. B. Kreatin Energie Plus von Köhler Pharma
Quelle: Redaktionsbüro Kaske, 85402 Kranzberg, August 2003
Alle Beiträge zu diesem Thema:
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Knieprobleme-Was tun?