Thema des Monats Mai 2004:
Tipps zum Kampf mit den Pfunden
Achtung Jojo-Effekt
In Anbetracht der im wahrsten Sinne des Wortes schwerwiegenden Folgen von Übergewicht sollte aus gesundheitlichen Gründen das Normalgewicht angestrebt werden, das mittels Body Mass Index berechnet wird. Die Erfolge einer Diättherapie sind vor allem wegen des Jojo-Effektes, großen Hungergefühls und fehlender Verhaltensänderung in der Regel enttäuschend. Das "Je schneller, desto besser"-Konzept hat sich nicht bewährt, denn durch sogenannte Crashdiäten verliert der Körper oft nur Wasser und Protein, aber nicht das gewünschte Fett. Stiftung Warentest hat die gängigen Schlankheitsdiäten unter die Lupe genommen und ist zu einem wenig überraschenden Ergebnis gekommen: Fast alle Diäten sind nur eingeschränkt oder nicht empfehlenswert und führen häufig zum vorzeitigen Abbrechen.
Zumal durch wiederholtes Abnehmen und darauffolgendes Zunehmen der Kalorienverbrauch allmählich sinkt (Jojo-Effekt): Schuld daran ist, dass unser "klug-dummer" Körper auf das sinkende Angebot mit einem erniedrigten Energieverbrauch oder Grundumsatz reagiert: Die gleiche Kalorienmenge wie vor der Diät führt also plötzlich zu noch mehr Fettansatz - ein Teufelskreis beginnt. Keine Diät kann dauerhaft helfen, wenn sie eintönig ist und daher Nährstoffmangel hervorruft - und keine dauerhafte Änderung des Essverhaltens hinsichtlich ausgewogener Ernährung bewirkt. Eine Diät ist nur dann als seriös und vernünftig anzusehen, wenn die Ernährung fettarm, kohlenhydrat- und ballaststoffreich, also ausgewogen ist und dadurch eine langsame, kontinuierliche Gewichtsabnahme erreicht wird. Ohne Umstellung der Ernährungsgewohnheiten und ohne Bewegung kann langfristig kein Erfolg erzielt werden.
Quelle: Redaktionsbüro Dr. Kaske, 85402 Kranzberg, März 2004
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Übergewicht hat schwere Folgen
Achtung Jojo-Effekt
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Diät-Trend aus USA: South-Beach-Diät