Allergisches Asthma:
Dem Etagenwechsel vorbeugen
Schwimmen ist der
ideale Sport für Asthmatiker.
Bei vielen Allergikern besteht zunächst ein Heuschnupfen und später tritt dann ein allergisches Asthma auf. Der Arzt spricht vom Etagenwechsel: Die Symptome rutschen sozusagen eine Etage tiefer, von der Nase in die Bronchien. Doch davor kann man sich schützen.
Gang zum Arzt, ertragen still ihre Beschwerden: Experten gehen davon aus, dass in Deutschland nur jeder zehnte Allergiker medizinisch ausreichend behandelt ist. Doch das tapfere Durchhalten ist bei Allergien nicht nur völlig fehl am Platz, sondern geradezu auch gefährlich, denn es provoziert den Etagenwechsel: Aus dem Heuschnupfen entwickelt sich dann nur umso rascher ein allergisches Asthma.
KEINE ANGST VOR KORTISON
Viele Menschen haben Angst vor der Anwendung von Kortison. Sie ist jedoch unbegründet, wenn man den Anweisungen vom Arzt genau folgt. Grundsätzlich gilt: Örtlich angewendete Kortison-Präparate, z.B. Spray für die Atemwege, haben deutlich weniger Nebenwirkungen als Tabletten oder Spritzen.
Hauptsymptom beim Asthma ist Atemnot mit keuchender und rasselnder Atmung. Dabei ist das Ausatmen erschwert, weil die Bronchien verengt sind. Dies hat im Wesentlichen drei Ursachen: Die glatte Muskulatur der Bronchien verkrampft sich und zieht sich zusammen. Zudem besteht eine chronische Entzündung der Atemwege: Die Schleimhaut der Bronchien ist angeschwollen und produziert vermehrt zähen Schleim. Zur Asthma-Behandlung werden vom Arzt vor allem sogenannte Bronchodilatatoren verschrieben, welche die verkrampfte Bronchialmuskulatur lockern und das Atmen erleichtern. Dazu gehören Theophyllin und andere, dem Adrenalin verwandte Substanzen. Sehr hilfreich bei allergischem Asthma sind Kortison-Präparate, denn sie lindern die chronische Entzündung der Bronchialschleimhaut.
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