Fatburner:
Essen Sie sich schlank

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Ananas lassen den
Speck schmelzen.


Abnehmen = Hungern. Kaum jemand, der nicht diese Assoziation hätte. Doch in Notzeiten stellt der Körper den Stoffwechsel auf Sparflamme um und hält hartnäckig an seinen "Speckvorräten" fest. Der Ausweg aus diesem Dilemma: Täglich viele kleine Mahlzeiten essen, die reich an "Fatburnern" sind.

Fatburner sind bestimmte Biostoffe, die dem Organismus helfen, verstärkt Körperfett zu verbrennen. Besonders reich an Fatburnern sind Obst und Gemüse: Ananas, Papaya, Kiwi oder Artischocke sind die reinsten Speckkiller. Ananas wirken sogar doppelt:Sie enthalten Bromelain, ein Verdauungsenzym, das Eiweiß in seine Grundbestandteile, die Aminosäuren spaltet. Diese Aminosäuren benötigt unser Körper unter anderem für den Fettstoffwechsel. Fehlen Aminosäuren, verbleiben Fettmoleküle in den Fettzellen. Doch Ananas helfen nicht nur, Fettdepots abzubauen, sie mindern auch den Appetit. Deshalb sollten Sie vor jeder Mahlzeit ein Stück Ananas essen. Oder Sie mixen sich einen appetithemmenden "Aperitif" aus Ananassaft und Mineralwasser. Übrigens wird das fettzehrende Bromelain beim Konservieren zerstört. Um zu Ihrer Traumfigur zu gelangen, sollten Sie daher nur frische Ananas verzehren.

Kiwis enthalten ein Enzym, das den Stoffwechsel und die Verdauung anregt und zusätzlich den Muskelaufbau fördert. Wenn der Stoffwechsel auf Hochtouren läuft, werden Fettdepots verbrannt und der Muskelaufbau verdrängt ebenfalls überflüssige Pfunde. Essen Sie pro Tag drei Kiwis. Da nicht jeder Magen die säuerlichen Kiwis ohne "Unterlage" verträgt, eignen sie sich am besten als Dessert.

Papayas enthalten die eiweiß- und fettspaltenden Enzyme Papain, Chymopapain, Lysozym und Lipase. Sie helfen bei der Verdauung, indem sie dafür sorgen, dass Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate so gespalten werden, dass der Körper sie verwerten kann. Außerdem kurbeln sie die Fettverdauung an und sorgen so dafür, dass Fett abgebaut wird. Damit die Wirkung über den ganzen Tag erhalten bleibt, sollten Sie täglich drei bis vier "Papaya-Snacks" zu sich nehmen. Artischocken enthalten in ihren Blättern den Wirkstoff Zynarin. Er senkt den Cholesterinspiegel, beugt Gallensteinen vor und sorgt für den Fettabbau.

Tipps & Infos
Für das Pfundeschmeizen zählt nicht nur wieviel man isst, sondern auch was man isst.
 
Bestimmte Biostoffe und Heiltees helfen dem Körper verstärkt Fett zu verbrennen.

Ganz wichtig: Viel trinken, um die bei der Fettverbrennung entstehenden Abfallprodukte aus dem Körper zu schwemmen. Am Besten, Sie trinken täglich mindestens zwei Liter natriumarmes stilles Mineralwasser oder ungezuckerte Früchte- oder Kräutertees. Um die Ausschwemmung optimal zu unterstützen sollten Sie gleichmäßig über den Tag verteilt kleinere Mengen Flüssigkeit zu sich nehmen - möglichst jede Stunde ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee. Aber auch hier kommt es nicht nur auf die Menge an.

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Die Traumfigur
erreicht?


Mit speziellen Teesorten können Sie die Wirkung der Fatburner sogar unterstützen: Grüner Tee zum Beispiel enthält Bioflavonoide, die zur Regulation des Fettstoffwechsels beitragen. Ersetzen Sie einfach Ihre morgendliche Tasse Kaffee durch eine Tasse Grünen Tee. Er ist der ideale Muntermacher, denn er enthält sogar mehr Koffein als Kaffee.

Auch der aus Rindenstücken des südamerikanischen Lapachobaums gewonnene Lapachotee bringt das Fett zum Schmelzen. Zusätzlich enthält er Substanzen, die den Appetit bremsen. Ein weiterer positiver Effekt: Dieser Tee kurbelt auch die körpereigene Abwehr an. Er ist damit das optimale Getränk für die Erkältungszeit. Da Lapachotee kein Koffein enthält, können Sie ihn auch abends trinken.

Matetee ist ein bewährter natürlicher Appetitzügler. Mateblätter wurden schon vor Jahrhunderten von den Inka gekaut, um Müdigkeit und Hunger zu bekämpfen. Dieselbe aktivierende, belebende und appetithemmende Wirkung hat auch das Teegetränk. Damit das Hungergefühl wirksam gestoppt wird, sollten Sie über den Tag verteilt mindestens zwei bis drei Tassen Matetee trinken. Er enthält zwar nicht soviel Koffein wie schwarzer Tee, doch wirkt es über einen längeren Zeitraum. Wer empfindlich auf Koffein reagiert sollte daher nach den frühen Nachmittagsstunden keinen Matetee mehr trinken, denn sonst könnten Schlafprobleme auftreten.

Als neuer "Super-Schlankmacher" gilt der aus China kommende Pu-erh-Tee. Er ist mit grünem und schwarzem Tee verwandt. Berichten aus Japan und China zufolge soll eine Kur mit Pu-erh-Tee Gewichtsverluste von mehreren Kilogramm innerhalb eines Monats bewirken. Darüber hinaus senken seine Inhaltsstoffen den Blutfett- und den Harnsäurespiegel, entgiften den Organismus und regen die Verdauung an. Und wer direkt im Anschluss an einen feucht-fröhlichen Abend noch eine Tasse Pu-erh-Tee trinkt, kann damit vielleicht sogar einem Kater vorbeugen. Denn Pu-erh-Tee stimuliert die Leberfunktion, so dass der Alkohol rascher abgebaut wird.

Tipps & Infos
Trinken Sie jede Stunde ein Glas stilles Mineralwasser oder eine Tasse ungesüßten Früchte- oder Kräutertee.
 
Matetee ist ein natürlicher Appetitzügler, Pu-erh-Tee gilt als der neue "Super-Schlankmacher".