Sophrologie
Die Sophrologie ist eine Heilmethode, bei der körperliche und psychische Entspannung vorbeugend oder lindernd eingesetzt wird. Man kann die Sophrologie als Synthese aus verschiedenen westlichen und östlichen Denkrichtungen betrachten. Aus dem Osten kommt das Yoga (Ayurveda) sowie Zen, eine Philosophie, in der Konzentration und Schulung des Geistes eine wichtige Rolle spielen. Die westlichen Einflüsse auf die Sophrologie bestehen aus Elementen der Hypnose, des Autogenen Trainings, der Bioenergie nach Lowen, der Vegetotherapie nach Reich und der psychotonen Entspannung. Bei all diesen Therapiemethoden arbeitet man entweder mit Entspannung oder wendet Techniken an, mit denen das körperliche und psychische Wohlbefinden mittels Energieausgleich erreicht werden soll.
Philosophie / Entstehungsgeschichte des Sophrologie
Die Sophrologie wurde 1960 vom spanischen Neuropsychiater Dr. Alfonso Caycedo entwickelt. Sein Ziel war eine Therapieform, in der die Erkenntnisse der altchinesischen und der indischen Medizin berücksichtigt sind. Da eine Krankheit das Ungleichgewicht von Körper, Seele und Geist ausdrückt, sollten alle drei Ebenen gleichzeitig therapiert werden können. Caycedo wollte mit seiner Therapiemethode jedoch nicht nur Krankheiten behandeln - die Sophrologie soll den Menschen befähigen, sich selbst besser kennenzulernen und ein harmonischeres Leben zu führen.
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