Röteln

 

Bei Röteln handelt es sich um eine ansteckende Virusinfektion, die durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Die Erkrankung geht mit Ausschlag einher. Sie hinterlässt lebenslange Immunität.

  • Haupterkrankungsalter: Schulalter.
  • Inkubationszeit: 14-21 Tage.

 

Beschwerden bei Röteln
 

Die Erkrankung beginnt oft mit leichten grippeartigen Symptomen. Dann treten kleine, hellrote Flecken, zunächst im Gesicht, später am ganzen Körper auf. Hinzu kommen Lymphknotenschwellungen und manchmal leichtes Unwohlsein oder Fieber.

 

Komplikationen die bei Röteln auftreten können
 

Erkranken Schwangere an Röteln, so kann es zu Missbildungen oder Totgeburten kommen. Es ist gut, wenn Mädchen in frühen Jahren die Krankheit durchmachen und somit gegen eine Ansteckung in der Schwangerschaft immun sind.
 


Was Sie tun können

 

Meist sind keine besonderen Maßnahmen notwendig.

 

Wann Sie zum Arzt müssen

  • Zur Absicherung der Diagnose.
  • Wenn Schwangere Verdacht auf eine Rötelninfektion haben.

 

Was Ihr Arzt tun kann
 

Jede Frau sollte rechtzeitig - spätestens vor einer geplanten Schwangerschaft - durch eine Blutuntersuchung (Bestimmung des Rötelantikörpertiters) feststellen lassen, ob sie eine Rötelninfektion durchgemacht hat (was oft symptomlos der Fall ist) und somit immun ist. Ansonsten ist eine Impfung erforderlich, danach darf sie in den nächsten drei Monaten nicht schwanger werden. Hat eine nicht immune Frau in der Frühschwangerschaft Kontakt mit Röteln, entscheidet der Arzt, ob die Gabe von Antikörperserum sinnvoll ist.

 

Vorbeugung
 

Impfung, oft auch in Kombination mit Masern und Mumps.

 

Autoren

Christiane von der Eltz, Apothekerin

Dr. Regina Schick, Ärztin