PILZINFEKTIONEN | |||
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Grundsätzlich unterscheidet man bei den Pilzerkrankungen (Mykosen) drei Erregergruppen:
Die Beschwerden, die eine Pilzinfektion der Haut oder Schleimhaut hervorrufen, können sein: Rötung, Entzündung, Juckreiz, Schuppung, Nässen und weiße Beläge. Meist siedeln sich Pilze in feuchtwarmen Regionen, z.B. zwischen den Zehen, im Windelbereich oder im Scheidenbereich an. Pilzinfektionen werden mit Antimykotika (Antipilzmitteln) behandelt, die der Arzt verordnet. Wichtig dabei ist nicht nur die Wahl des richtigen Wirkstoffes, sondern auch der richtigen Arzneiform. Für die unterschiedlichen Pilzerkrankungen gibt es z.B. Lösungen, Cremes, Puder, Nagellack, Spray, Mundgel und zum Einnehmen Tabletten oder Saft. Wichtige Wirkstoffe der Pilzbehandlung sind Nystatin (wirksam gegen Hefepilze) oder Clotrimazol (wirksam gegen alle drei Pilzarten). Sehr wichtig bei allen äußerlichen Pilzinfektionen ist, dass man ausreichend lange behandelt, damit es nicht zu einem Rückfall kommt. Auch, wenn die Beschwerden schon vorüber sind, sollte noch etwas länger behandelt werden, um sicher zu gehen, dass kein aktives Pilzgeflecht mehr vorhanden ist. Für die äußere Anwendung eignen sich Tinkturen, Lösungen, Salben oder Cremes, bei Vaginalinfektionen Zäpfchen, Lösung oder Salbe. Autoren:
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Pilze können vom Mund aus durch den Magen-Darm-Trakt wandern und über den Analbereich auch die Genitalien befallen |



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