Oligotherapie











In der Oligotherapie (Therapie der "kleinen Mengen". Oligos heisst auf griechisch "wenig", "klein") werden kleinste Mengen von Spurenelementen verabreicht, die dem Körper helfen sollen, gestörte Stoffwechselfunktionen wieder zu normalisieren.


Philosophie / Entstehungsgeschichte der Oligotherapie
 

Spurenelemente sind chemische Elemente, die in sehr geringen Mengen im Organismus vorkommen (zum Beispiel Aluminium, Mangan oder Zink). Die Spurenelemente werden über die Nahrung und das Trinkwasser aufgenommen. Viele lebensnotwendige Vorgänge im menschlichen Körper werden von Spurenelementen ausgelöst oder beeinflusst. Nimmt man zuwenig Spurenelemente ein, so kann dies zu Mangelerscheinungen oder veränderten Stoffwechselfunktionen führen.

Die Oligotherapie wurde anfangs der 40er Jahre von Dr. Jacques Ménétrier und der Firma Labcal entwickelt. Laut den Oligotherapeuten kann die Gabe kleiner Mengen von gewissen Spurenelementen körperliche Reaktionen unterstützen, falls bestimmte Abläufe im Stoffwechsel nicht mehr richtig funktionieren.