Narben

 

Eine Narbe ist das Ergebnis einer Wundheilung. Die Hautwunde wird durch Bindegewebe geschlossen, es entsteht eine mehr oder weniger große Narbe. Oft sind Narben weiß, glänzend und kaum sichtbar. Manchmal sind sie jedoch auch wulstig, mit Ausläufern und können somit zum kosmetischen Problem werden. Narben können aber nicht nur ästhetisch störend sein, sondern auch zu funktionellen Behinderungen führen, wenn sie an Gelenken sitzen. Narben können auch Schmerzen oder Juckreiz verursachen, oft noch lange nachdem sie sich gebildet haben.

Häufige Ursachen der Narbenbildung

  • Verletzungen (Schnitt- und Schürfwunden).
  • Verbrennungen.
  • Verätzungen.
  • Operationen.
  • Impfungen.
  • Hauterkrankungen, z.B. Akne.


Wie Sie die Narbe behandeln können 

  • Beim Wundheilungsprozess darauf achten, dass sich die Wunde nicht infiziert.
  • Halbverheilte Wunden nicht spannen, sonst platzt die Wunde auf und es können fransige Wundkanten entstehen.
  • Die Narbe gleich nach der Wundheilung mit einer speziellen Narbensalbe weich und geschmeidig halten.
  • Intensive Sonnenbestrahlung, Solarium, Sauna und Kälte während der Wundheilung vermeiden.

Wann sollte der Arzt eine problematische Wunde begutachten 

  • Wenn die Wunde nicht richtig verheilt oder sich entzündet.
  • Wenn Sie mit dem kosmetischen Ergebnis der Narbe nicht zufrieden sind.

 

Was Ihr Arzt tun kann

Operatives Abschleifen oder Laserbehandlung der Narbe.

 

 

Autoren:

Christiane von der Eltz, Apothekerin

Dr. Regina Schick, Ärztin