MULTIPLE SKLEROSE | |||
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Die Multiple Sklerose (MS) ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Frauen sind öfter betroffen als Männer. In Europa und Nordamerika tritt die Krankheit häufiger auf als in südlichen Ländern. MS ist eine Krankheit mit vielen Gesichtern. Durch eine entzündliche Reaktion kommt es an verschiedenen Stellen im Gehirn und Rückenmark zur Schädigung oder Zerstörung der Markscheiden (Myelinscheide, einer Isolierschicht, die die Nervenzellen umgibt). Ohne intakte Markscheiden ist die Nervenleitung erschwert bis unmöglich. Je nachdem, welche Nerven betroffen sind, kommt es zu bestimmten Ausfallerscheinungen, die sich zum Teil zurückbilden, zum Teil auch bleibend sind. Folgende Beschwerden können bei Multipler Sklerose auftreten:
Meist beginnt die Multiple Sklerose in einem Alter zwischen 20 und 40 Jahren. In 80 % der Fälle verläuft die Krankheit in Schüben, in 20 % chronisch fortschreitend. Bei vielen Kranken kommt es auch vom schubweisen Verlauf zu einem Übergang in eine chronisch-fortschreitende Form. Anfangs können Monate oder Jahre zwischen den Schüben liegen. Zum Teil tritt eine völlige Rückbildung der Symptome ein. Jeder Krankheitsschub kann jedoch auch zu einer weiteren Behinderung führen. Bei älteren Patienten sind die Beschwerden meist anhaltend. 2/3 der Patienten haben über lange Zeit keine oder nur geringe Behinderungen. Ca. 25% aller MS- Kranken werden durch ihre Krankheit an den Rollstuhl gebunden. Häufige Ursachen
Was Sie tun können Der Krankheitsverlauf scheint durch einfache Maßnahmen wenig beeinflussbar. Allgemein ist eine gesunde Lebensführung anzuraten. Wann Sie zum Arzt müssen Wenn Sie eine oder mehrere der oben beschriebenen Beschwerden in starker Ausprägung oder über einen längeren Zeitraum erleiden. Was Ihr Arzt tun kann
Vorbeugung Ist nicht möglich. Autoren:
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Weitere Informationsquellen:
Wichtige Kontaktadresse:
Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft
Bundesverband
Vahrenwalder Str. 205-207
30165 Hannover
Internet: www.dmsg.de
Weitere Quellen im Internet:
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