MAUSARM (RSI-SYNDROM) | |||
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Die Bezeichnung RSI-Syndrom leitet sich vom englischen „Repetitive strain injury“ – also „Verletzung durch wiederholte Belastung“ - ab und bezeichnet ein Krankheitsbild mit Schmerzen in Armen und Händen. Besonders häufig sind Menschen betroffen, die viel am Computer arbeiten, daher wird das RSI umgangssprachlich auch „Mausarm“ oder „Sekretärinnenkrankheit“ genannt. Experten schätzen, dass etwa drei bis vier Prozent aller Berufstätigen unter Symptomen eines RSI-Syndroms leiden. Auslöser der Beschwerden sind wiederholte Fehl- oder Überbelastungen von Muskeln, Sehnen, Gelenken oder Nerven, die zum Beispiel durch das häufige Klicken von Tasten oder der Computermaus entstehen können. Dabei ist nicht alleine die Bewegung selbst für die Schmerzen verantwortlich, sondern in der Regel eine falsche Körperhaltung bei diesen Arbeiten. Gleichzeitig scheint auch Stress ein RSI-Syndrom zu begünstigen. Es kommt zu kleinen Verletzungen im Gewebe, die erste Symptome verursachen. Bei rechtzeitiger Behandlung heilen die Verletzungen folgenlos aus. Unbehandelt resultieren Narben und Gewebeveränderungen, die unter Umständen eine chronischen Verlauf des RSI bedingen. Die Beschwerden können sich an jeder Stelle zwischen Finger und Schulter oder sogar im Nackenbereich zeigen. Mögliche entstehende Krankheitsbilder sind beispielsweise Schleimbeutel- oder Sehnenscheidenentzündungen, ein Karpaltunnelsyndrom oder Überbeine. Folgende Symptome können beim RSI-Syndrom auftreten:
Anfangs machen sich die Symptome nur während der Belastung bemerkbar, später sind auch Beschwerden im Ruhezustand möglich. Schon beim ersten Auftreten dieser Symptome sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um einen chronischen Verlauf des RSI-Syndroms zu verhindern. Wie Ihr Arzt die Diagnose stellt
Was Ihr Arzt tun kann
Was Sie tun können Die wichtigste Maßnahme beim RSI-Syndrom ist die Veränderung der Bewegungsabläufe. In erster Linie bedeutet das, den Arbeitsplatz so ergonomisch wie möglich einzurichten. Folgende Tipps helfen dabei:
Zusätzlich ist es hilfreich, Entspannungstechniken zu erlernen. Je nach Sitz der Beschwerden können auch verschiedene Dehnübungen eine Linderung verschaffen. Autorin: Anja Braunwarth, Ärztin |



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